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Dies und Das

Wenn ich arbeite, dann will ich dabei auch Spaß haben. Und ich möchte, dass die Menschen, mit denen ich arbeite und für die ich arbeite, ebenfalls Spaß haben.

Die Konkurrenz um die öffentliche Aufmerksamkeit

Wer in die Medien will, der will da nicht alleine hin. Da wollen viele hin. Entsprechend groß ist die Konkurrenz. Und niemals hat eine Zeitung soviel Platz, ist eine Radio- oder Fernsehsendung so lang, um all das unterzubringen, was auf dem Markt der Medien ist.

Die Sache mit dem Köder

Sicher, Merksätze sind häufig abgedroschen. Aber gelegentlich bringen sie genau das auf den Punkt, worum es geht. Hier kommt einer, der ganz zentral ist, wenn Sie mit Journalisten arbeiten wollen: „Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.“

Journalisten haben doch keine Ahnung

Wer mit Journalisten zusammen arbeitet, der verspricht sich von diesem Kontakt viel. Im Idealfall „eine gute Presse“. Zumindest aber die umfassende und korrekte Darstellung der eigenen Meinungen, Leistungen und Interessen.

Journalisten haben nie Zeit

Über Stress wird heutzutage in jedem Beruf gejammert. Aber nur in wenigen Berufen ist der Stress tatsächlich so groß wie in dem des Journalisten.

Journalisten und ihre Kunden

Keine Frage, Journalismus soll informieren, er soll aufklären, er soll kritisch hinterfragen. Journalismus hat eine ganz zentrale Aufgabe in unserer Gesellschaft. Aber um all das tun zu können, müssen die Journalisten auch gelesen, gehört, gesehen werden.

Was interessiert Journalisten?

Natürlich hat jeder Journalist unterschiedliche Interessen, jede Redaktion unterschiedliche Schwerpunkte. Aber es gibt ein paar grundlegende Kriterien, die bei praktisch jeder Entscheidung eine Rolle spielen, ob ein Thema wichtig genug für die Berichterstattung ist. Vier davon sollten Sie unbedingt kennen.

„Wir können über alles reden!“

Wir Journalisten machen gerne viele Worte. Aber für den Anfang will ich es kurz und knapp halten. Hier sind die Daten – und sonst nix.

Der Moderator

Die Moderation von Radiosendungen ist eine Sache. Die von Veranstaltungen eine ganz andere.

Kommunikation in der Öffentlichkeit – Die Seminare

Wer etwas zu sagen hat, der wird deswegen noch lange nicht gehört. Dabei haben Unternehmen, Verbände, Vereine und Organisationen wichtige Anliegen, die es verdient haben, gehört zu werden.

„Das kann ich Ihnen erklären!“ – Grundlagenseminar Interviewtraining

Fragen. Nichts als Fragen. Und Sie sollen Antwort geben. Und zwar möglichst knapp. Möglichst präzise. Möglichst ehrlich. Möglichst schnell.

Seminar: ''Alles hört auf mein Kommando!'' – Veranstaltungen erfolgreich moderieren

Ob eine Veranstaltung erfolgreich ist, hängt ganz zentral davon ab, wie gekonnt sie moderiert wird. Und genau das ist nicht einfach. Denn eine Moderation ist weit mehr, als unterschiedlichen Referenten das Wort zu erteilen und anschließend auf Reaktionen aus dem Saal zu hoffen.

Tipps und Tricks

Hier finden Sie praktische Tipps zu allen wichtigen Bereichen der Arbeit in der Öffentlichkeit und mit der Öffentlichkeit.

 

Glossen

Das Leben ist ernst, also es ist ernsthaft ohne ein Augenzwinkern häufig nicht wirklich zu ertragen.

Deswegen zwinkere ich gerne. Im richtigen Leben und auch auf Papier. Vorzugsweise auf Zeitungspapier. Viele, viele Jahre habe ich in der Wochenend-Beilage der Westfalenpost eine Reihe unter der Überschrift „Laute Post“ geschrieben. Also das Gegenteil von, na klar, von Stille Post.

Das hier sind ein paar Beispiele davon:


Kommunikation in der Öffentlichkeit - Mein Notizbuch

Tagtäglich stehen Menschen, Unternehmen, Organisationen in der Öffentlichkeit. Und dabei sehen sie gut aus. Und dabei sehen sie schlecht aus.

Dafür gibt es Gründe. Gründe, die man analysieren kann. Und Gründe, aus denen man lernen kann. In meinem Notizbuch finden Sie regelmäßig Beobachtungen und Anmerkungen dazu.

 

Die Deutsch-Behörde gegen Behörden-Deutsch

Heute in der Süddeutschen: In Speyer gibt es das Deutsche Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung. Das macht eine Menge. Aber es macht eine Sache, die richtig spannend ist.

Spitzenkräfte und Spitzenredner

Hab gestern einen internationalen Architektur-Kongress in Essen moderiert. Im Saal 1.000 Architekten, Ingenieure, Experten. Auf der Bühne ein paar echte Stars der Szene.

Durch dick und dünn

Ganz heikle Geschichte. Die Menschen werden im Schnitt immer dicker. Und das schafft immer mehr Probleme. Übrigens auch Kommunikationsprobleme.

Ein Wunder ist geschehen

Doch tatsächlich, es ist ein Wunder geschehen. Anton Schlecker kann sprechen. Und daran gab es in der Vergangenheit begründete Zweifel.

Liebe Senioren,

mit dem Alter ist das ja so eine Sache. Ich zum Beispiel nähere mich rasant dem 50. Geburtstag. Und das spüre ich. Im Kopf und in den Knochen. Wie soll das noch werden? Wo soll das alles enden?

Liebe Ältern,

oder muss es Eltern heißen? Obwohl es doch Voraussetzung ist, älter zu sein, um Eltern werden zu können. Also jedenfalls älter als die, deren Eltern man wird.

Liebe Mitmenschen,

mit uns ist es ja so: Die Menschheit unterteilt sich in zwei Gruppen. Nein, jetzt nicht in Männer und Frauen. Auch nicht in Große und Kleine. Dicke und Dünne. Nette und Doofe. Dicke und Doofe. Sicher, auch diese Unterschiede gibt es. Aber, wenn wir ehrlich sind, sind das doch im Grunde Nebensächlichkeiten.

Liebe Ladenhüter,

ich habe mich in der Vergangenheit an dieser Stelle immer mal wieder mit Uli’s Weinladen, Heike’s Häkelstübchen und Erwin’s Rostbratwurst-Braterei beschäftigt. Also mit der Frage, warum der Apostroph offenbar ansteckend ist, im Grunde eine Krankheit. Mein Allzeit-Lieblingsbeispiel ist immer noch ein Modeladen in unserer Nähe. Der heißt: Pari’s Moden.

Liebe Normale,

gibt es Euch eigentlich noch? Leute, die ein ganz normales Leben leben? Die ganz normale Dinge tun? Die ganz normale Sachen kaufen?

Ein Interview muss gut vorbereitet werden

Sicher, Sie kennen sich in Ihrem Thema aus. Sie kann man mitten in der Nacht wecken. Auch dann haben Sie alle Fakten drauf. Aber reicht das für ein Interview? Um in dem bestehen zu können, müssen Sie mehr beherrschen als die Fakten. Und Sie müssen vorbereitet sein. Ohne Vorbereitung sollten Sie in kein Interview gehen.

Aber kann ich nicht doch etwas gegen Lampenfieber tun?

Lampenfieber ist schrecklich. Und Lampenfieber ist wichtig. Weil es Konzentration bedeutet. Profis wissen irgendwann, wie wichtig es ist, vor einem Auftritt, vor einer Rede, vor einer Präsentation und eben auch vor einem Interview Lampenfieber zu haben. Als Zeichen dafür nämlich, dass sie die bevorstehende Aufgabe auch wirklich ernst nehmen. Aber dieses Wissen macht das Lampenfieber natürlich trotzdem nicht einfacher. Können Sie also nicht vielleicht doch etwas gegen das lästige Lampenfieber tun?

Abkürzungen müssen immer erklärt werden

In der Kürze liegt ja angeblich die Würze. Und häufig genug stimmt das. In vielen dieser Tipps rate ich selber dazu. Aber Kürze und Abkürzungen sind zwei paar Schuh. Nicht jeder kennt nämlich jede Abkürzungen. Und Ihre ganz speziellen Abkürzungen, die muss ich schon gar nicht kennen.

Brauche ich als Mann im Fernsehen eigentlich eine Krawatte?

In vielen Berufen gehört die Krawatte zur Standardbekleidung. In immer mehr Berufen aber eben auch nicht. Sollte ich mir für ein Fernseh-Interview trotzdem eine Krawatte umbinden?

Der erste Satz muss sitzen

Journalisten können schnell lesen, aber sie können nicht alles lesen. Wieviel ein Journalist von Ihrer Pressemitteilung liest, das hängt nicht zuletzt von Ihnen ab. Und davon, wie Sie Ihre Pressemitteilung schreiben. Die Überschrift muss Aufmerksamkeit erzeugen. Und der erste Satz muss Spannung erzeugen, zumindest aber Interesse.

Die 6-W-Regel

Jede Pressemitteilung muss ein paar ganz grundlegende Informationen enthalten. Jede. Und dabei geht es nicht nur um das eigentliche Thema der Mitteilung. In Journalistenkreisen heißt das: Es gilt die 6-W-Regel. Was verbirgt sich dahinter?

Die Überschrift muss den Leser packen

Keine Frage, am Ende setzt der Journalist selbst eine Überschrift über seinen Bericht. Aber zunächst einmal ist der Journalist ja selbst Leser, nämlich der Leser Ihrer Pressemitteilung. Und da ist er Leser wie jeder andere auch. Und er will wie jeder andere Leser auch für Ihre Pressemitteilung, für Ihr Anliegen gewonnen werden.

Die Vor- und die Nachteile von Telefoninterviews im Radio

Radio hat einen großen Vorteil. Es ist blitzschnell. Und im Gegensatz zum Fernsehen ist der technische Aufwand minimal. Im Zweifelsfall reicht ein Telefon, um ein Interview geben zu können. Das ist ein großer Vorteil. Das ist aber auch ein Nachteil.

Nichts ist unmöglich

Ein Konzern braucht einen Slogan. Der muss eingängig sein. Der muss originell sein. Der muss langlebig sein. Der Toyota-Slogan „Nichts ist unmöglich“ ist so einer. Und jetzt rächt er sich.

Der Facebook-Schock

Die Welt ist heutzutage ein einziger Kontakthof. Und wer draußen steht, der fragt sich ständig, ob er nicht auch dabei sein muss. Geht mir genauso. „Ich? Facebook? Niemals!“ So habe ich das bis jetzt gesehen. Aber dann habe ich mich doch breitschlagen lassen. Kost ja nix. Jedenfalls kein Geld. Und jetzt komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus.

Schweigen ist Silber

Ich weiß, eigentlich der Spruch genau andersrum. Reden ist Silber. Schweigen ist Gold. Aber gilt das wirklich auch dann, wenn man in der Öffentlichkeit steht? Und wenn man gerade Ärger hat? Schweren Ärger. So wie die nordrhein-westfälische Landtagspräsidentin Regina van Dinther.

Liebe Patienten,

ich bin ja skeptisch. Ich finde ja, dass man zum Beispiel Zahnärzten auf den Zahn fühlen sollte, bevor man die an die eigenen Zähne lässt. Wobei ich ganz froh bin, dass seit der erfolgreichen Überkronung von schätzungsweise 56 meiner Zähne anno 1991 in meinem Gebiss eine weitgehend wohlige Ruhe eingekehrt ist.

Liebe Gastronomen,

es gibt ja immer wieder interessante gastronomische Trends, mit denen Ihr um die hungrige Kundschaft buhlt. Gut, in vielen Verpflegungsstationen wird ein Angebot aus Courdon Bleu, Camembert mit Preiselbeeren und Schnitzel in sechs Varianten immer noch als völlig ausreichend erachtet.

Liebe Schauspieler,

ich weiß, Ihr macht nur das, was Euch die Regisseure sagen. Gut, und gelegentlich macht Ihr auch noch ein bisschen mehr. Robert de Niro zum Beispiel poliert ja angeblich erst einmal im richtigen Leben mindestens drei Leute die Fresse, bevor er das dann anschließend auch vor der Kamera tut. Damit das alles dann auch wirklich echt aussieht.

Liebes Arbeitsamt,

ja, ich weiß, dass Du inzwischen anders heißt. Aber wahrscheinlich heißt Du nächstes Jahr schon wieder anders. Da muss ich ja nicht jede Mode mitmachen.

Liebe Urlauber,

in der vergangenen Woche habe ich ja schon von unserem Kurzurlaub auf Rügen berichtet. Wir sind übrigens mit dem Zug dorthin gereist. Und das war ein Problem. Eigentlich ist das immer ein Problem. Denn meine Frau und ich fahren unterschiedlich Zug. Und diesmal ging es immerhin um eine Zugfahrt von achteinhalb Stunden.

Nichts ist noch unmöglicher

Doch, wahrscheinlich ist manches noch unmöglicher. Ist halt nur ein Wortspiel, weil wir uns ein weiteres Mal mit Toyota beschäftigen müssen. Und mit seiner Öffentlichkeitsarbeit.

Und tschüss!

Der weltweit erfolgreiche deutsche Software-Konzern SAP kriegt schon wieder einen neuen Chef. Jetzt sogar wieder zwei. Der alte hat sich nicht lange gehalten. Leo Apotheker hatte ein Problem.

"Sänk ju vor träwelling"

Das war ein sehr erfolgreiches Buch über den Ärger mit der deutschen Bahn. Wobei es sich, anders als der Titel vermuten lässt, nur am Rande mit den Englisch-Kenntnissen bei der Bahn beschäftigt. Aber genau die nerven immer mehr. Jetzt reagiert die Bahn.

Denglisch

Bleiben wir noch ein wenig beim Englisch und beim Deutsch. Auch in meinem Radio-Alltag wimmelt es von englischen Begriffen.

Die Sache mit dem Köder

Sicher, Merksätze sind häufig abgedroschen. Aber gelegentlich bringen sie genau das auf den Punkt, worum es geht. Hier kommt einer, der ganz zentral ist, wenn Sie mit Journalisten arbeiten wollen: „Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.“

Wie schnell muss ich auf eine Journalistenanfrage reagieren?

Natürlich müssen Sie erst einmal entscheiden, ob Sie überhaupt reagieren wollen. Aber wenn Sie das wollen, dann sollten Sie sich beeilen. Sehr beeilen.

Wichtig sind dauerhafte Kontakte zu den Medien

Wer nur einmal im Jahr den Versuch unternimmt, in die Medien zu gelangen, der kann das am besten gleich ganz sein lassen. Natürlich ist aller Anfang schwer. Aber gerade weil der so schwer ist, dürfen Sie danach nicht sofort wieder resignieren und die weiteren Versuche einer vernünftigen Pressearbeit auf das nächste Jahr vertagen.

Was schenke ich Journalisten zu Weihnachten?

Ich hab in den achtziger Jahren in einer Zeitungs-Lokalredaktion angefangen. Die beste Zeit war dort die Weihnachtszeit. Denn ab Anfang Dezember haben uns die Vereine und Firmen die Bude eingerannt und uns mit Weinflaschen und anderen Geschenken überhäuft.

Haben Sie die Fakten wirklich parat?

Natürlich gehört es zu Ihrem Job, sich in Ihrem Arbeitsfeld viel, viel besser auszukennen als der Journalist, der Sie interviewen wird. Und trotzdem können Sie nicht alles wissen. Gerade dann, wenn es voraussehbar um kritische Fragen gehen wird, müssen Sie sicherstellen, dass Sie auch wirklich jede Frage beantworten können.

Natürlich gibt es coole Socken. Je größer die Herausforderung ist, desto ruhiger werden sie. Ein Vortrag? Ein Interview? Aber immer. Aber gerne. Wobei die Fähigkeiten übrigens nicht unbedingt in einem vernünftigen Verhältnis zum Selbstbewusstsein dieser Leute stehen müssen.

Keine Radio-Interviews mit dem Handy geben

Sicher, heutzutage haben auch Handy-Gespräche meist ausgesprochen gute Qualität. Gelegentlich sogar eine bessere als Festnetz-Gespräche. Und trotzdem ist dringend davon abzuraten, auf dem Handy ein Interview zu geben.

Vermeiden Sie Monologe

Ein Interview ist kein Vortrag. Ein Interview ist ein Gespräch unter besonderen Rahmenbedingungen. Und es ist ein Gespräch unter einem besonderen Zeitdruck. Trotzdem ist es ein Gespräch. Und in dem sind Monologe unerwünscht. Und glauben Sie nicht, sich durch Monologe vor kritischen Fragen schützen zu können.

Was ziehe ich im Fernsehen an?

Über Ronald Reagan hat es während seiner Präsidentschaft immer wieder kritische Berichte gegeben. Als ein Mitarbeiter sich mit Reagan gemeinsam einmal einen besonders bösen Bericht im Fernsehen anschaute, machte der Mitarbeiter sich angesichts der möglichen Reaktion des Präsidenten große Sorgen. Reagan aber zeigte sich als alter Hollywood-Profi und sagte: „Der Text ist doch egal. Es waren zweieinhalb Minuten tolle Bilder von mir. Das zählt.“ Und in der Tat urteilen unsere Augen oft schneller und nachhaltiger als unsere Ohren. Gerade im Fernsehen. Wie also ziehen Sie sich für ein Fernseh-Interview richtig an?

Welche Krawatte ist im Fernsehen die richtige?

Was für eine läppische Frage, werden Sie jetzt womöglich denken. Durchaus nicht. Denn Krawatte ist noch lange nicht gleich Krawatte. Und mit der falschen Krawatte können Sie eine Menge verkehrt machen.

Wie kurz muss ich mich fassen?

Im Radio und im Fernsehen ist für Sie nie soviel Zeit, wie Sie gerne hätten. Daran können Sie nichts ändern. Darauf können Sie sich nur vorbereiten. Darauf müssen Sie sich vorbereiten. Und deswegen müssen Sie auch die Rahmenbedingungen kennen.

Wo stelle ich mich beim Fernsehinterview hin?

In einem Fernseh-Studio gibt es feste Plätze. Die sind genau für die Kameras ausgerich-tet. Und die sind von den Scheinwerfern perfekt ausgeleuchtet. Aber in vielen Fällen werden Sie ein Interview nicht in einem Fernseh-Studio geben, sondern an Ihrem Arbeitsplatz, am Rande einer Tagung und auch draußen vor der Tür. Dabei sollten Sie immer darauf achten, dass Sie am richtigen Platz stehen.

In der Kürze liegt die Würze

Sie haben eine Menge zu sagen. Sie haben eine Menge zu berichten. Sie haben eine Menge zu erklären. Und das kann dauern. Aber genau das will der Journalist nicht. Dafür hat er nämlich keine Zeit. Eine siebenseitige Pressemitteilung wird nicht nur nicht komplett gelesen, die wird in der Regel überhaupt nicht gelesen. Aber wie kurz müssen Sie sich fassen?

Journalisten wollen Ihren Vornamen wissen

Keine Frage, die Bundeskanzlerin ist eine Frau. Und trotzdem werden Sie in Berichten von Journalisten praktisch niemals auf die Formulierung „Bundeskanzlerin Frau Merkel“ treffen. Auch nicht auf die Variante „Frau Bundeskanzlerin Merkel.“ Nein, die Bundeskanzlerin ist die Angela. Und deswegen wird sie in den Berichten auch so genannt: Bundeskanzlerin Angela Merkel. Oder aber im weiteren Verlauf und bei jeder weiteren Nennung „Bundeskanzlerin Merkel.“ Die Frau fällt unter den Tisch.

Keine Fachausdrücke benutzen

Jeder Beruf hat seine Fachausdrücke. Jede Organisation ihre speziellen Formulierungen. Die müssen Sie kennen, wenn Sie in dem Bereich was werden wollen. Die sind aber verdammt hinderlich, wenn Sie mit anderen Leuten in Kontakt treten wollen. Mit Journalisten zum Beispiel. Wissen Sie übrigens, was ein Schusterjunge ist? Und – äh – ein Hurenkind?

Kurze Sätze sind fast immer die besseren Sätze

Wollen Sie mit Ihrer Pressemitteilung möglichst erfolgreich sein, so empfiehlt es sich, die Sätze, die Sie benutzen, und die Sie hoffentlich in Ihrer Organisation vorher umfassend mit den jeweils zuständigen Stellen und Personen abgeklärt haben, sprachlich in eine möglichst verständliche Form zu bringen und dabei zugleich zu berücksichtigen, dass Sätze in der deutschen Sprache in fast beliebiger Länge formuliert werden können, aber deswegen nicht unbedingt auch formuliert werden sollten, weil das letztlich die Verständlichkeit solcher Sätze nachhaltig einzuschränken vermag, was Ihrem Anliegen am Ende sicher nicht gut tun wird, weswegen Sätze eine bestimmte Länge auch in Ihrem ganz eigenen Interesse vielleicht dann doch nicht nicht wirklich überschreiten sollten. Geht’s noch? Oder geht es auch anders?

Muss ich selbst für Fotos sorgen?

Natürlich kann der Zeitungsjournalist auch selber fotografieren oder er hat sogar in den etwas größeren Redaktionen einen eigenen Fotografen dabei. Aber wenn Sie ohnehin nur eine Pressemitteilung verschicken, wird sich die Redaktion kaum die Mühe machen, ihrerseits auch noch für ein Foto zu sorgen. Das müssen Sie selber tun. Und das lohnt sich.

Pressemitteilungen schreibt man in der dritten Person

Ja, Sie wollen etwas mitteilen. Und wenn Sie von sich selber reden, dann sagen Sie „Ich“. So ist das im richtigen Leben. Nicht aber in einer Pressemitteilung. Die schreibt man in der dritten Person. Warum eigentlich?

Was muss ich beim Versand per E-Mail beachten?

E-Mails schreiben wir jeden Tag. In großer Zahl. Also wissen wir, wie das geht. Aber wenn Sie eine Pressemitteilung als E-Mail verschicken, müssen Sie dann womöglich doch ein paar Besonderheiten beachten? Und ob.

Wie gestalte ich den Text meiner Pressemitteilung?

Mit gestalten ist hier Gestaltung im wahrsten Sinne des Wortes gemeint. Die Optik. Der Zeilenabstand. Der Rand. Denn auch dafür gibt es Regeln.

Wie oft sollte ich eine Pressemitteilung herausgeben?

Wer den Kontakt zu Journalisten nicht sucht, wer keine Pressemitteilungen verschickt, der sollte sich auch nicht wundern, wenn er in den Medien nicht vorkommt. Aber genauso falsch ist der Schluss, dass derjenige, der ständig Pressemitteilungen herausgibt, auch tatsächlich ständig in der Öffentlichkeit präsent ist. Wer so arbeitet, der macht nämlich einen großen Fehler.

Wie verschicke ich eine Pressemitteilung?

Früher war das ganz einfach: Die Pressemitteilung wurde geschrieben, dann wurde sie eingetütet, auf den Briefumschlag kam eine Marke und dann wurde sie abgeschickt. Aber ist das wirklich noch zeitgemäß?

Gibt es gute und schlechte Termine für Presseveranstaltungen?

Und ob es die gibt. Bei manchen Terminen ist ein Scheitern nahezu garantiert. Bei anderen können Sie halbwegs sicher sein, dass Redaktionen auch tatsächlich Journalisten schicken. Aber welche Termine sind das?

Muss ich zur Pressekonferenz Lachshäppchen reichen?

1984 war ich auf meiner ersten Pressekonferenz. Da gab es Lachshäppchen. Das fand ich toll. Schon zwei Presskonferenzen später gab es wieder Lachshäppchen. Das fand ich nett. Zwei Jahre später habe ich täglich bis zu drei Pressekonferenzen besucht und immer und überall gab es Lachshäppchen. Der Standardsatz zwischen uns Journalisten lautete inzwischen: „Nicht schon wieder!“ Aber wie sollte ich den Journalisten denn überhaupt verpflegen, wenn ich ihn zu mir einlade?

Soll ich bei einer Einladung nachfassen?

Wenn Sie einladen, dann möchten Sie natürlich auch, dass wirklich Journalisten kommen. Aber wie stellen Sie das sicher? Bestimmt nicht dadurch, die Redaktionen zu nerven.

Sollte ich bei einer Pressekonferenz Powerpoint einsetzen?

Seit Jahren werden Powerpoint-Präsentationen eingesetzt. Viele Vortragsredner kommen kaum noch ohne aus. Und seit Jahren tobt eine hitzige Debatte, über den Sinn und Unsinn von Powerpoint-Präsentationen. Aber bei einer Pressekonferenz kann sie durchaus sinnvoll sein.

Wann überreiche ich den Journalisten eine vorbereitete Pressemappe?

Eins vorab: Journalisten sind geübte Schnellschreiber. Aber ihr Interesse, sich bei jeder Gelegenheit die Finger wund zu schreiben, ist eher begrenzt. Außerdem können die wenigsten von uns Steno. Das heißt, kein Journalist kann so schnell schreiben, wie Sie sprechen können.
Also ist es immer ratsam, für eine Presseveranstaltung vorab die wichtigsten Informationen in einer Pressemappe für die Journalisten zusammenzustellen. Allerdings gibt es zwei ganz unterschiedliche Meinungen, wann diese Mappen ausgehändigt werden sollen. Richtig davon ist aber nur eine.

Welche Formen von Presseveranstaltungen gibt es?

Nicht immer ist eine Pressemitteilung ausreichend. Häufig sind die Informationen umfangreicher, die Personen zahlreicher, die Sie den Journalisten vorstellen wollen. Dafür brauchen Sie mehr Zeit. Und dafür brauchen Sie eine besondere Situation. Deswegen sollten Sie die Journalisten einladen. Zu Presseveranstaltungen. Aber welche unterschiedlichen Varianten gibt es und wann ist welche ratsam?

Wen biete ich zum Gespräch an?

Was für eine abwegige Frage, wird jetzt mancher denken. Natürlich den Chef, seinen Stellvertreter und überhaupt die wirklich wichtigen Leute von unserem Laden. Aber verstehen die auch was vom Thema?

Wie lange sollten eine Pressekonferenz oder ein Pressetermin dauern?

Sie haben eine Menge mitzuteilen. Und das kann dauern. Aber soviel Zeit haben die Journalisten nicht. Wenn Sie das nicht einplanen, dann kann es sein, dass die wieder gehen, bevor Sie überhaupt auf den Punkt kommen. Oder dass sie zwar bleiben, aber eben nur genervt und zähneknirschend, was der anschließenden Berichterstattung nicht wirklich gut tut. Wie lange also sollte eine Pressekonferenz oder ein Pressetermin dauern?

Wie lange vorher lade ich ein?

Wenn jemand zu Ihrer Presseveranstaltung (also Ihrer Pressekonferenz, Ihrem Pressetermin etc.) kommen soll, dann müssen Sie den natürlich einladen. Das machen Sie schriftlich. Das machen Sie freundlich. Das maches Sie informativ. Und im Grunde beachten Sie dabei alle Regeln, die auch für eine Pressemitteilung gelten. Aber es gilt noch ein wenig mehr zu beachten.

Wie viele Teilnehmer auf meiner Seite machen Sinn?

Natürlich sollen auf Seiten der Journalisten so viele Teilnehmer wie irgend möglich sitzen. Aber wie viele Vertreter Ihres Unternehmens oder Ihrer Organisation machen Sinn? Hier gilt die Devise: Weniger sind in der Regel mehr.

„Wer unter Euch ohne Alkohol ist…“

Die Bischöfin und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Margot KäKäßmann hat es schwer erwischt. Beziehungsweise: Sie ist schwer erwischt worden. Als sie volltrunken eine rote Ampel überfuhr. Und jetzt ist sie damit ganz dick in den Medien. Nüchtern betrachtet: Sie hat ein Problem.

Hut ab

Das gibt es nicht alle Tage. Ruckzuck hat die bisherige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann alle ihre Ämter niedergelegt. Mit einer solchen Konsequenz handeln Prominente sonst selten.

Und raus bist Du!

George Clooney spielt in den dem hoch gelobten Film „Up in the air“ einen Outplacement-Berater. Zu Deutsch: Einen Kündigungsberater. Einen, der die Drecksarbeit macht, wenn es an Rauschmisse geht. In der Süddeutschen Zeitung gibt es heute dazu ein Interview mit einer Frau, die das nicht im Film macht, sondern im richtigen Leben.

Zeit macht nur vor dem Teufel halt

Ja, Sie haben eine Menge zu sagen. Denn Sie kennen sich ja aus. Das wollen Sie bei einem Vortrag unter Beweis stellen. Und das kann dauern. Das darf aber nicht dauern. Denn kaum etwas ist schlimmer, als die Zeit massiv zu überziehen.

Ein sehr blauer Anzug

Es gibt viele Möglichkeiten, um Aufmerksamkeit zu erregen. Aber gerade eben habe ich eine kennen gelernt, die wirklich nicht alltäglich ist. Ich habe den Radverkehrskongress 2010 der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW moderiert. Dort trat auch der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer auf. In einem unglaublich blauen Anzug.

Tolle Schlaglöcher

Nein, Schlaglöcher sind natürlich nicht toll. Aber man kann toll etwas damit machen. Sogar Öffentlichkeitsarbeit und nicht nur das. Wie das geht, das zeigt derzeit der Bürgermeister des kleinen Ortes Niederzimmern in Thüringen.

Pointen sind gut

Nein, es geht nicht darum, dass Sie als Vortragsredner zum Kabarettisten mutieren sollen. Jedenfalls dann nicht, wenn Sie sich nicht zum Kabarettisten eignen. Und wer tut das schon? Aber Pointen lockern einen Vortrag auf. Sie fesseln das Publikum. Sie fördern die Konzentration Ihrer Zuhörer. Und Sie helfen damit auch den etwas trockeneren Passagen Ihres Vortrages. Hier ein Beispiel.

Wortwörtlich

Deutsche Sprache – schwere Sprache? Ach was! Vor allem ist es eine schöne Sprache. Und obendrein eine, in der es besonders einfach ist, immer wieder neue Wörter zu erfinden. Wörter zu prägen. Wörter, die es dann vielleicht irgendwann in den Duden schaffen.

Liebe Genies,

ich hatte neulich eine geniale Idee. Die war völlig neu. Die war geradezu revolutionär. Die könnte die Welt verändern. Und obendrein würde sie mich steinreich machen. Das mit dem Konjunktiv hat seinen Grund: Ich hatte die geniale Idee nämlich im Schlaf.

Liebe Fern-Seher,

in meiner jetzt dann doch auch schon etwas länger zurück liegenden Jugend habe ich mal einige Zeit Fernseh-Zeitschriften ausgetragen. Das war zu der Zeit, als aus unseren Fernsehgeräten ARD und ZDF und noch das dritte Programm raus kamen. Entsprechend ausführlich wurde dieses Programm in der Fernseh-Zeitschrift gewürdigt.

Liebe Bäcker,

ich hätte nicht gedacht, dass Leute wie Ihr mit Paparazzi zu tun habt. Aber jetzt lungern die inzwischen sogar schon in Euern Läden rum und warten nur darauf, dass da jemand auftaucht. Ich habe es neulich selber gesehen.

Liebe Paradies-Bewohner,

manchmal wünscht man sich hier unten auf der Erde ja doch, dass man schon im Paradies wäre. Immer vorausgesetzt natürlich, unsereins hätte nach schätzungsweise 37 Jahren Vorhölle anschließend eine halbwegs realistische Chance ins Paradies zu kommen. Schließlich soll es bei Euch da oben ja etwas geben, woran es uns im Alltag häufig mangelt: Paradiesische Zustände.

Liebe Apotheker,

im vergangenen halben Jahr war ich einmal erkältet. Und dann brauchte ich noch eine Salbe. Das war es aber auch. Nun bin ich ja ein netter Mensch. Bilde ich mir jedenfalls ein. Also habe ich die Erkältungs-Grundausstattung in der einen Apotheke unseres Ortes gekauft. Die Salbe aber in der anderen. Soll mir keiner damit kommen, er hätte von meinen Erkrankungen nicht profitieren können. Außerdem ist es immer gut, zwei Apotheken im Ort zu haben, für den Fall, das eine mal pleite geht.

Doofe Fragen

Ja, Journalisten stellen nicht nur kluge Fragen. Manchmal stellen sie auch doofe Fragen. Gelegentlich auch nervige. Gerade dann, wenn es um das Privatleben geht. Aber auch auf doofe Fragen gibt es richtig kluge Antworten.

Wozu überhaupt Kommunikation?

Viele Menschen und vor allem viele Organisationen operieren gerne nach der Devise: „Lieber nichts machen, bevor wir etwas falsch machen!“ Und dort, wo es um Kommunikation geht, heißt das dann: „Lieber nichts sagen, bevor wir etwas Falsches sagen.“ Nur dummerweise geht das gar nicht: Nichts sagen.

Wie lang ist eine Minute?

Ja, sicher. Eine Minute ist eine Minute. Und die hat 60 Sekunden. Aber wenn Sie einen Vortrag schreiben, dann wollen und können Sie zwischendurch ja nicht ständig das Geschriebene testweise vortragen, nur um zu sehen, ob Sie sich auch noch im Zeitrahmen befinden. Wie lang also ist eine Minute?

Aller Anfang ist wichtig

Das kennen Sie selber. Sie sitzen im Saal. Ein Vortragsredner wird angekündigt. Er betritt die Bühne. Geht ans Podium. Zupft seine Krawatte in Position. Klopf einmal vorsichtig mit dem Finger gegen das Mikrofon, um zu testen, ob es auch wirklich funktioniert. Räuspert sich. Nimmt einen Schluck Wasser. Räuspert sich noch einmal. Holt tief Luft. Und hat schon verloren.

Hilfe - ich schwitze!

Eine Fernsehkamera ist gnadenlos. Sie nimmt Sie ins Visier. Sie zeigt Sie in all Ihrer Schönheit. Und sie zeigt all Ihre Probleme. Zum Beispiel dann, wenn Sie unter den gleißenden Scheinwerfern im Fernseh-Studio ins Schwitzen geraten. Und dann?

Sie müssen erreichbar sein

Im Idealfall verschicken Sie eine Pressemitteilung. Die Redaktion ist davon begeistert. Und schon am Tag danach finden Sie Ihren Text mehr oder weniger bearbeitet in der Zeitung, im Radio oder im Fernsehen. Aber was ist, wenn die Redaktion eine Rückfrage hat?

Nehmen Sie jeden Journalisten ernst

Nein, das sollten Sie nicht nur tun, weil wir Journalisten uns das so wünschen. Das sollten Sie auch aus reinem Eigeninteresse tun. Egal, wie alt der Journalist ist. Egal, wie er aussieht. Egal, wie komisch seine Fragen sind.

Krawallbrüder

In der Öffentlichkeit will man gehört werden. Erst recht dann, wenn man Politiker ist. Um gehört zu werden, muss man sich Gehör verschaffen. Und je lauter das Rumoren ist, desto lauter muss der Löwe brüllen. Scheinen zumindest manche Politiker zu denken.

Formulare, Formulare

Wie geht dieser alte Spruch? „Von der Wiege bis zur Bahre – Formulare, Formulare!“ Nun sind ja auch Formulare eine Form von Kommunikation. Jemand will was ganz genau wissen. Und ich soll es ganz genau beantworten. Aber eben das kann ganz schön schief gehen.

Wer sind eigentlich meine Zuhörer?

Viele von Ihnen werden so eine Art Standardvortrag im Schreibtisch oder auf der Festplatte haben. Einen für alle Fälle. Einen, der alles irgendwie sagt. Einen, der die Schwerpunkte Ihrer Arbeit umfassend darstellt. Einen, den Sie schon dutzendfach gehalten haben. Und genau da ist Vorsicht angebracht.

Wie gestalte ich mein Redemanuskript?

Mancher mag das für eine merkwürdige Frage halten. Ich schreibe einen Vortrag. Und dann drucke ich ihn aus. Und dann nehme ich ihn mit. Und dann trage ich ihn vor. Vorausgesetzt natürlich, ich kann am Rednerpult das, was ich ausgedruckt habe, auch tatsächlich noch lesen. Hier geht es um Handwerk. Und Handwerk ist für Mundwerk eine ganz wichtige Voraussetzung.

Liebe Rosi Mittermaier,

in jungen Jahren war ich mal ein großer Fan von Dir. Ich weiß noch heute, an welcher Bushaltestelle vor welchem Schaufenster ich 1976 auf einen Fernseher gestarrt habe, um zu sehen, wie Du am Ende nach zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen im Riesenslalom dann doch leider nur Silber geholt hast. Ich habe damals sehr mit Dir gelitten. Und mit mir selber habe ich später dann sehr gelitten, als Du diese Grinsrübe geheiratet hast, die nicht annähernd so gut Ski fahren konnte wie Du.

Liebe Mediävisten,

es ist ja wirklich schwer was los in Euerm Mittelalter. Gerade habe ich in einer Buchhandlung das neue große Meisterwerk des Autoren-Duos Imy Lorentz entdeckt: „Die Tochter der Wanderhure“. Das folgt ja bekanntlich auf den mit sieben Nobelpreisen ausgezeichneten Roman „Die Wanderhure“ und dessen Nachfolger „Das Vermächtnis der Wanderhure“.

Liebe Poeten,

ja, das ist im Idealfall natürlich ein Gedicht, was Ihr da so im Schweiße Eures Angesichts zusammenreimt. Aber für die hohe Schule der Dichtkunst muss man nicht unbedingt ein Dichter sein. Das jedenfalls habe ich gedacht, als ich neulich einen Katalog mit Luxusimmobilien in die Hand bekommen habe.

Liebe Schluckspechte,

das wäre was für Euch gewesen. Ich war gerade bei einer Weinprobe. Nichts von diesen überkandidelten Sachen. Aber dafür mit Massenandrang. 150 Leute waren gekommen, um die katholische Bücherei bei uns im Ort zu retten. Der drohte die Schließung. Und deswegen gab es jetzt eine Benefiz-Weinprobe zum Erhalt der Bücherei. Also quasi eine Aktion unter dem Motto: „Saufen für die Literatur“. Da wollte ich mich auch nicht lumpen lassen.

Liebe Langschläfer,

ich bin ja von Haus aus Frühaufsteher. Selbst im Urlaub sitze ich spätestens um acht Uhr aufrecht im Bett und ärgere mich, dass ich nicht mehr flachliege. Aber mein Körper will es so. Was natürlich umgekehrt zur Folge hat, dass ich selbst mitten in den schönsten abendlichen Festivitäten spätestens gegen Zehn herzhaft zu gähnen beginne und zum Aufbruch dränge. In Freundeskreisen habe ich mir so in jahrelanger Arbeit den Ruf eines Langeweilers erworben.

Von Angesicht zu Angesicht

So ein paar Grundregeln, sollte man jedenfalls meinen, die gelten immer. Die werden sich nicht ändern. Auf die können wir uns verlassen. Auch in Sachen Kommunikation. Zum Beispiel diese hier: Am besten kommuniziert es sich von Angesicht zu Angesicht. Aber selbst das scheint sich zu ändern.

Gluckgluck

Kommunikation kennt viele Wege. Und viele Tricks. Und viele Varianten, um unser Verhalten zu beeinflussen. Zum Beispiel neigen wir alle gerne zum Mittelweg. Das aber ist bekannt. Und es kann clever ausgenutzt werden.

Wie rede ich verständlich?

Ein Interview hat immer etwas Offizielles. Und entsprechend reden die Interviewten. Nämlich häufig sehr kompliziert, weil sie sich in alle Richtungen absichern wollen. Zumal es Reaktionen auf ein Interview ja in der Regel nur von Kollegen gibt. Und die sind Experten. Ein Interview aber ist für die Allgemeinheit. Wie aber kriege ich das hin, für die zu reden?

Ein Interview ist keine Diskussion

Wenn einem die Fragen nicht passen, dann ist man leicht versucht, den Interviewer in ein Gespräch zu verwickeln. Oder sogar Gegenfragen zu stellen. Aber darum geht es bei einem Interview nicht. Und deswegen wird jeder, der Ihnen Fragen stellt, Wert darauf legen, dass die Rollen klar verteilt sind.

Wann bin ich eigentlich dran?

Bei einem Vortrag müssen Sie auf viele Dinge achten. Nicht nur auf den Inhalt. Nicht nur auf die Rhetorik. Nicht nur auf das Auftreten. Nein, Sie müssen auch auf die Rahmenbedingungen achten. Und genau dazu gehört diese Frage: Wann bin ich eigentlich dran?

Die bösen Handys

Es passiert immer wieder. Gerne übrigens auch im klassischen Konzert oder in der Oper. Gerade ist ein ganz leiser Moment, die Andächtigkeit des Publikums kennt keine Grenzen. Und mitten in diese Stille hinein trötet ein Handy. Das gibt es nicht nur im Konzert. Das gibt es bei jeder Veranstaltung. Gerne auch mitten in Ihrem Vortrag. Und dann?

Die Google-Kirche

Franz-Josef Overbeck ist der Ruhrbischof. Und er ist Jahrgang 1964. Das heißt, er ist mit dem Computer aufgewachsen. Und heute hat er in der FAZ erzählt, dass er von Zeit zu Zeit gerne auch das macht, was viele von uns inzwischen machen, er googelt seinen eigenen Namen. Und nicht nur das.

Liebe Brüder Grimm,

hier mal ein neues Märchen für Eure Sammlung: Es waren einmal zwei Jungmanager beim Frühstück in einem Hotel. Die trugen sehr schicke Anzüge und hatten vortrefflich gegelte Haare.

Liebe Künstler,

laut Karl Valentin kommt Kunst ja von Können und nicht von Wollen. Sonst hieß es ja Wulst. Wobei ich bei Euch Künstlern immer wieder den Eindruck habe, dass Eure wahre Kunst darin besteht, Eure Wulst in Kunst umzudeuten. Und dazu macht Ihr sehr viele Worte.

Achtung - Fertig - Los!

Bei jedem größeren Vortrag werden Sie angekündigt. Und dann erheben Sie sich von Ihrem Platz. Und dann müssen Sie sich beeilen. Warum?

Warum John F. Kennedy Präsident geworden ist

John F. Kennedy war ein ganz großer Präsident. Denken die meisten. Ein Held. Eine Ausnahmeerscheinung. Von den Amerikanern gewählt, weil sie seine Politik wollten. Eine neue Politik. Eine andere Politik. Mag ja sein. Aber die Wahl hat er aus einem anderen Grund gewonnen. Und daraus kann man etwas lernen.

Zum Lesen verurteilt

Schöne Geschichte heute in der Süddeutschen. Ein Jugendrichter in Fulda verzweifelt an seiner Kundschaft. Arbeitsstunden als Strafe? Das zeigt wenig Wirkung. Und dann hat der Mann eine Idee.

Westerwelle dichtet

Keine Frage, es gibt beliebtere Politiker als Guido Westerwelle. Aber in Medienfragen ist der Mann ein Profi. Deswegen weiß er auch, dass es derzeit nicht wirklich gut steht um seine Partei. Er weiß sogar, dass er dafür zentral verantwortlich ist. Und er weiß, dass die Medien nur darauf warten, mögliche Konkurrenten in der FDP hochzuschreiben. Und weil er das weiß, weiß er auch, wie man damit umgeht.

''Ich habe etwas zu sagen!'' - Seminar ''Vorträge optimieren''

Sie haben etwas zu sagen. Aber wie sagen Sie das?

Was muss ich bei meinen Gesten beachten?

Das, was Sie bei einem Fernseh-Interview sagen, sollte auch wirklich Hand und Fuß haben. Allerdings sollten Sie es nicht mit Hand und Fuß sagen. Gut, Fuß ist nicht das Problem. Aber die Hände, die sind immer wieder eins.

Ich - und warum ich das Wort benutzen sollte

Man kann das gar nicht oft genug sagen, dass man doch eigentlich wissen müsste, dass man das Wort „man“ dann vielleicht doch besser nur in begründeten Ausnahmefällen benutzen sollte, weil man sonst ganz und gar von dem ablenkt, der da eigentlich redet, nämlich nicht man, sondern ich.

Wie lang sind 30 Sekunden?

30 Sekunden sind kurz. Verdammt kurz. Deswegen versetzen sie fast jeden in Angst und Schrecken, der gesagt bekommt, dass die Durchschnittslänge einer Antwort in einem Interview genau das ist: 30 Sekunden. Gut, mal ein bisschen mehr, mal ein bisschen weniger. Aber im Schnitt 30 Sekunden. Nur: Sie glauben gar nicht, was Sie in denen alles sagen können.

Schweigelübde

Wer in der Öffentlichkeit steht, der muss auch mit ihr kommunizieren. Und das heißt in der Regel auch, der muss mit uns Journalisten sprechen. Anders geht das auf Dauer nicht gut. Aber es gibt auch ein Gegenbeispiel. Ein sehr erfolgreiches Gegenbeispiel: Apple.

Was will ich erreichen?

Vorträge haben ein Thema. Und zu dem Thema wird im Idealfall auch eine Menge gesagt. Informationen werden präsentiert. Forschungsstände analysiert. Entwicklungen erläutert. Alles prima. Aber eine Sache wird ganz häufig vergessen: Vorträge haben nicht nur ein Thema. Sie müssen auch ein Ziel haben.

Ein Pressesprecher muss auch etwas zu sagen haben

Gut, wenn der Chef die Pressearbeit selber macht, dann muss er sich keine Genehmigung holen. Dann ist er selbst verantwortlich. Aber nicht jeder Chef hat Ahnung von Presse- und von Öffentlichkeitsarbeit. Nicht jeder hat die Zeit dafür. Also macht die ein anderer. Der muss dann aber auch wirklich was zu sagen haben. Im doppelten Sinne.

Kevin allein zu Hause

Nein, hier geht es nicht um Fußball. Hier geht es um Kommunikation. Aber was wäre Fußball ohne Kommunikation? Und wie schwer muss die Aufgabe von Bundestrainer Joachim Löw gewesen sein, seine Entscheidung, Kevin Kuranyi nicht mit zur Fußball-WM zu nehmen, so zu begründen, dass Fußball-Deutschland keinen Aufstand macht?

Die Wahrheit, die reine...

Das gehört zu Grundempfehlungen für jede gute Kommunikation in der Öffentlichkeit: Sagen Sie die Wahrheit! Wenn es denn irgend geht: Immer die Wahrheit! Nur leider wird auf die Empfehlung eher selten gehört. Vor allem Politiker haben schweres Ohrensausen.

Die Macht der Kunden

Früher war die Welt ja schon kompliziert genug. Da gab es Kritik im eigenen Laden. Da gab es Kritik in den Medien. Und immer musste irgendwie reagiert werden. Heute aber macht sich die Kundschaft auch direkt bemerkbar. Über das Internet. Und das mit Macht. Und das macht Probleme.

Liebe Urlauber,

ich weiß ja nicht, was Sie so alles im Urlaub machen. Ich nehme an, die üblichen Sachen: Endlich mal tief durchatmen, alle Viere von sich strecken, die Speckschwarte in die Sonne legen, vielleicht ja auch noch einen netten Ausflug oder eine kleine Wanderung.

Liebe Alt-Rockstars,

wann immer ich durch die Fernseh-Kanäle zappe, entdecke ich einen von Euch. Und ich bin immer wieder hingerissen. Neulich zum Beispiel ist in meiner Glotze Susanna Kay Quatrocchi wiederauferstanden, die ich in meiner Jugend als Suzi Quatro kennen gelernt habe, als sie mit dem textlich sehr anspruchsvollen Lied „Can the can“ weltberühmt geworden ist. Was das heißt, das konnte Sie auch jetzt, drei Jahrzehnte später, dem Moderator leider nicht schlüssig erklären.

Lieber Karl Marx,

auf die alten Tage habe ich Dich jetzt endlich mal besucht. Hat mir sehr gut gefallen. Ich war in Trier in Deinem Geburtshaus. Das liegt ja sehr schön zwischen einem Supermarkt zur Rechten, einer Spielhalle ein paar Häuser weiter links und der Sparkasse schräg gegenüber. Fand ich sehr passend.

Lieber Robert Ludlum,

ich gebe es zu, ich lese Ihre Bücher gern. Gut, in der Regel nur einmal im Jahr und meistens auf dem Weg in den Urlaub. Dafür ist die gute Unterhaltung garantiert. Ob im Matarese-Bund oder bei der Bourne-Verschwörung, im Holcroft-Vertrag oder beim Gandolfo-Anschlag – bei Ihnen ist immer Action garantiert. Und außerdem wird am Ende immer die Demokratie gegen eine Weltverschwörung der Bösen verteidigt. Mehr will ich nicht, wenn ich eigentlich gar nichts will.

Liebe Dichter,

mit Reimen kann man bekanntlich prima schleimen. Wobei es ja so ist, dass sich manches Wort besser zum Reim eignet als andere. Nehmen wir zum Beispiel die Liebe. Um die geht es in Gedichten ja häufiger. Doch was bitte reimt sich auf Liebe? Triebe. Klar. Hiebe. Aber das lassen wir besser. Was reimt sich noch auf Liebe? Sie merken schon, ich bin kein Goethe.

Wer sollte eine Veranstaltung moderieren?

Klar, der Moderator. Aber dummerweise ist das kein Ausbildungsberuf. Sicher, in dem Bereich gibt es Profis. Aber die kann sich nicht jeder leisten. Wer aber sollte dann diese wichtige Aufgabe übernehmen?

Das Wir-Gefühl

Bei einem Vortrag stehen Sie und die anderen sitzen. Meist stehen Sie sogar vorne und die anderen sitzen hinten. Ja häufig stehen Sie sogar noch oben auf der Bühne und die anderen hocken zu Ihren Füßen. Das trennt. Und das ist nicht gut. Eben deswegen müssen Sie als Vortragende dafür sorgen, dass zusammen wächst, was zusammen gehört.

Nicht immer nur volle Power

Wenn wir vortragen, dann wollen wir wichtige Dinge sagen. Und dann sollten wir natürlich auch wichtige Dinge sagen. Aber ganz schlimm wäre es, wenn wir nur wichtige Dinge sagen würden. Warum?

Überraschung

Klar, im Nachhinein haben es natürlich mal wieder alle gewusst. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch hat keine wirkliche Zukunft in der Politik. Der musste was tun. Und jetzt hat er ja auch seinen Abschied angekündigt. Tatsächlich aber hat es kaum einer gewusst. Die Entscheidung ist eine ziemliche Überraschung. Und solche Überraschungen können wichtig sein.

Gesten

Beim Thema Kommunikation geht es natürlich immer wieder um Worte, um Sätze, um Aussagen, um das, was wir sagen. Aber eben nicht nur. Manchmal können wir auch mit einer Geste etwas sagen. Jürgen Rüttgers hat das jetzt versucht, als er zu den Sondierungsgesprächen mit Hannelore Kraft in Sachen NRW-Regierungsbildung gefahren ist.

Zitate sind Angeberei

Mit einem Vortrag wollen wir beeindrucken. Und das mit allen Mitteln. Gerne auch mit beeindruckenden Zitaten berühmter Leute. Aber beeindruckt das wirklich?

Wie lang sollte eine Podiumsdiskussion dauern?

Kaum eine größere Veranstaltung kommt ohne eine Podiumsdiskussion aus. Das macht auch Sinn. Denn noch immer bietet die die beste Gelegenheit, möglichst viele Menschen mit möglichst unterschiedlichen Positionen zu Wort kommen zu lassen und ein Gespräch über genau diese Unterschiede zu führen. Aber wie lange sollte eine solche Runde dauern?

Eine Diskussion sollte auch eine Diskussion sein

Eine Podiumsdiskussion heißt nicht umsonst so. Da sollen Menschen miteinander reden. Miteinander diskutieren. Und etwas anderes sollen sie nicht: Referate halten. Passiert aber immer wieder.

Kein Gedränge auf dem Podium

Podien für Diskussionsrunden werden häufig nicht nach Qualifikation gefüllt, sondern nach Amt und Würden. Am Ende sind dann zwar alle wichtigen Menschen vertreten, tatsächlich aber gucken sie dann oft betreten, weil kaum jemand zu Wort kommt.

Kürze braucht Zeit

Pressemitteilungen sollten so kurz wie möglich sein. Das ist wichtig. Besinnungsaufsätze finden in der Regel nicht den Weg in die Medien. Aber Vorsicht: Leicht kommt es zu dem Fehlschluss, wenn denn die Pressemitteilung so kurz wie möglich sein soll, dann sei die auch in kürzester Zeit geschrieben.

Keine Angst vorm großen Saal

Es gibt kleine Veranstaltungen, die moderiert werden müssen. Und es gibt große. Es gibt Tagungen mit 50 Teilnehmern und Kongresse mit 500 oder gar 1.000. Je größer der Anlass, je zahlreicher die Teilnehmer, je beeindruckender der Saal – desto schlimmer wird für denjenigen, der durch die ganze Geschichte führen soll, häufig das Lampenfieber. Dabei besteht dafür überhaupt kein Grund.

Eine Frage der Wahrnehmung

Die Deutsche Bank ist sehr erfolgreich. Und ihr Chef Josef Ackermann hat in der breiten Öffentlichkeit einen verheerenden Ruf. Trotzdem ist der Kommunikationschef der Bank jetzt zum „PR-Manager des Jahres“ gekürt worden. Wie bitte?

Eine Veranstaltung braucht Pausen

Eine Veranstaltung, eine Tagung, ein Kongress bietet in der Regel ein umfassendes Programm. Viele Informationen. Spannende Vorträge. Interessante Diskussionen. Nur Pausen, die gibt es meistens viel zu selten. Und das ist ein Fehler.

Warum sind die Leute da?

Es gibt unterschiedliche Gründe, zu einer Veranstaltung zu kommen, sich einen Vortrag anzuhören. Natürlich können Sie nicht jeden Zuhörer vorher nach seiner Motivation fragen. Aber Sie können sich vorab überlegen, warum wohl die Mehrheit der Menschen kommt. Das sollten Sie auch. Denn davon hängt ab, wie Sie Ihren Vortrag gestalten und ob er gelingt.

Die Powerpoint-Falle

Kaum ein Vortrag kommt heute noch ohne Powerpoint aus. Das ist der Standard. Aber in der Mehrzahl der Fälle ist das ein ganz schlechter Standard. Deswegen halten Sie Powerpoint nicht für die Pflicht. Und wenn es denn doch eine Pflicht ist, dann machen Sie daraus eine Kür.

Nie das Mikrofon aus der Hand geben

Bei jeder größeren Veranstaltung (und das gilt im Grunde ab 30 Teilnehmern) brauchen Sie für die Moderation ein Mikrofon. Und das sollten Sie nie aus der Hand geben, denn sonst geben Sie nicht nur das Mikrofon aus der Hand, sondern gleich die ganze Veranstaltung.

Humor und Kommunikation

Nein, die Welt ist häufig nicht wirklich lustig. Und die, die uns ständig erklären wollen, wie lustig alles ist, die können einem schwer auf die Nerven gehen. Aber Humor ist etwas ganz anderes. Der kann wichtig sein. Gerade in der Kommunikation. Hier ein ganz besonderes Beispiel.

So geht das nicht

Die Bundesregierung und die schwarz-gelbe Koalition geben derzeit ein fürchterliches Bild in der Öffentlichkeit ab. „Aufhören!“ titelt der Spiegel. „War’s das?“ fragt die Wirtschaftswoche. Von einer „Chronik des Versagens“ spricht die Süddeutsche Zeitung. Viel Arbeit für die Öffentlichkeitsarbeiter der Regierung. Aber die haben keine Chance.

Es ist die Pest

Wer – wie BP – eine Ölpest am Hals hat, der wird sie so schnell nicht mehr los. Da nutzen auch alle Formen von kreativer Öffentlichkeitsarbeit nichts mehr.

Duisburg

Nein, nach dieser Katastrophe möchte man niemandem verraten, wie er sich am besten in der Öffentlichkeit verhält. Das könnte zu sehr als Tipp dafür missverstanden werden, wie man sich clever heraus laviert. Es reichen die aktuellen Beispiele, wie man sich nicht verhalten sollte.

Warum Sie einen Monitor brauchen

Bei den meisten Veranstaltungen arbeiten Sie auf einer Bühne, oft sogar auf einer großen Bühne. Natürlich werden Sie von den Teilnehmern im Saal gesehen und gehört. Aber wichtig ist, dass Sie und die Gäste auf der Bühne sich auch hören können und das sehen, was Sie vortragen.

Freiheit für den Vortragenden

Keine Frage, die meisten von uns sind auf einer großen Bühne verunsichert und deswegen heilfroh, sich an einem Rednerpult und am Manuskript festhalten zu können. Wenn Sie aber frei sprechen wollen und können, dann sollten Sie das auch richtig machen.

Öffentlichkeitsarbeiter

Um den Job ist keiner wirklich zu beneiden, um den des Pressesprechers. Ständig droht man zwischen allen Stühlen zu sitzen, es niemandem recht zu machen. Jetzt wurde Regierungssprecher Ulrich Wilhelm verabschiedet. Und der hat das Kunststück fertig gebracht, auf einem undankbaren Posten richtig beliebt zu werden.

Liebe Lebensmittel-Konzerne,

kleinen Moment noch, ich fange gleich an mit dem Brief. Ich will nur noch schnell eine Scheibe Kaffee essen. Und dazu muss ich mir vorher etwas Milch darauf schmieren. Wie bitte? Schmiermilch habt Ihr noch nicht erfunden? Und Kaffee in Scheiben auch noch nicht? Da bin ich jetzt aber schwer enttäuscht.

Liebe Elizabeth George,

jetzt schreiben Sie schon viele, viele Jahre ziemlich erfolgreich ziemlich gute Krimis. Deswegen wird es Zeit, dass wir mal über die Titel reden. „Denn bitter ist der Tod“. Oder auch: „Denn sie betrügt man nicht“. Oder aber auch: „Denn keiner ist ohne Schuld.“ Wie gesagt, da müssen wir mal drüber reden: „Denn so geht das nicht“. Und nicht, dass Sie mir auf die Idee kommen, eines Ihrer nächsten Bücher genau so zu nennen. „Denn das würde Ärger geben“.

Liebe Tänzer,

und das heißt jetzt zunächst einmal: Liebe männliche Tänzer. Und das heißt natürlich auch: Ihr Waschlappen! Ihr Weicheier! Ihr Memmen! Und so was nennt sich Mann! Unglaublich! Mit Hüftschwung und mit „Eins, Zwei, Cha-cha-cha“ oder „Wiege, laaang – Wiege, laaang!“ oder mit Disco-Fox-Bretzel, Tango-Wippe und Schiebetür.

Liebe Inneneinrichter,

manche Anschaffungen tätigt man ja doch nur ganz, ganz selten in seinem Leben. Ein Auto zum Beispiel. Wie oft kauft unsereins schon ein Auto? Oder noch seltener: Ein Sofa. Wann kauft unsereins schon ein Sofa? Meine Frau und ich haben genau das gerade getan. Und das war richtig Arbeit.

Urlaubspleiten

Nein, es geht hier nicht um meinen verregneten Urlaub in Wales. Es geht um die verhagelten Urlaubsreisen von Prominenten. Die können sich mit dem falschen Urlaubsort nämlich in der Öffentlichkeit eine Menge Ärger einhandeln.

Hilfe - ich hänge!

Viele Menschen brauchen eigentlich gar keinen ausformulierten Text, um einen Vortrag zu halten. Sie haben ihr Thema auch so drauf. Und trotzdem schreiben sie sich alles auf. Warum? Um sich daran festhalten zu können. Denn vor nichts fürchten wir uns bei einem Vortrag mehr als vor einem Hänger.

Erst zuhören - dann antworten

Sie sind der Profi. Sie haben Ahnung. Sie kennen sich in Ihrem Thema, in Ihrem Fachgebiet viel besser aus als derjenige, der Ihnen die Fragen stellt. Ach, im Grunde brauchen Sie die Fragen doch gar nicht. So denken viele Menschen. Und machen damit einen kapitalen Fehler.

Mensch sein!

Zu einem Vortrag werden Sie gebeten, weil Sie in Ihrem Fachgebiet Experte sind. Die Zuhörer aber interessieren sich nicht nur für den Experten, die interessieren sich auch für den Menschen. Und deswegen sollten Sie bei einem Vortrag immer auch das sein: Mensch.

Drinnen und draußen

Viele Unternehmen fragen sich immer wieder, was sie bitteschön eigentlich von Öffentlichkeitsarbeit haben. Warum sie die machen sollen. Ob es nicht viel sinnvoller ist, einfach die Klappe zu halten und die Öffentlichkeit nach Möglichkeit zu ignorieren. Das aber ist meist ein Fehler. Nicht nur nach draußen.

Experten

Wir in den Medien reden ständig mit Experten. Zu politischen Fragen. Zu wirtschaftlichen Problemen. Zu sozialen Auseinandersetzungen. Gerne auch zu medizinischen und naturwissenschaftlichen Entwicklungen. Wie gesagt, wir reden mit Experten. Aber wofür sind diese Experten eigentlich Experten?

Innerlich und äußerlich

Sicher, die inneren Werte sind ganz was Feines. Auch beim Vortrag. Denn natürlich kommt es dabei auf die Inhalte an. Auf ein paar Äußerlichkeiten allerdings auch.

Außenarbeit wirkt auch nach innen

Viele Unternehmen fragen sich immer wieder, was sie bitteschön eigentlich von Öffentlichkeitsarbeit haben. Warum sie die machen sollen. Ob es nicht viel sinnvoller ist, einfach die Klappe zu halten und die Öffentlichkeit nach Möglichkeit zu ignorieren. Das aber ist meist ein Fehler. Nicht nur nach draußen.

Mikrofone

Die meisten Menschen bilden sich ein, über eine durchdringende Stimme zu verfügen. Aber schon bei mehr als 20 Zuhörern im Saal gibt es oft akustische Probleme. Tatsächlich empfiehlt es sich, bei einem Vortrag nach Möglichkeit ein Mikrofon zu benutzen. Aber welches?

Klar und deutlich

Das Ereignis ist schrecklich. Der Umgang damit vorbildlich. In der Mainzer Uniklinik sind drei Säuglinge gestorben, nachdem sie mit einer offenbar verunreinigten Infusion behandelt worden sind. Für die Klinik hätte das ein Riesenskandal werden können. Übrigens völlig unabhängig von der tatsächlichen Schuldfrage. Ist es aber nicht. Weil die Klinik in der Krise alles richtig gemacht hat.

Herr Putin fährt im Hühnerstall Motorrad

Nein, tut er natürlich nicht. Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin fährt mit dem Lada durch Sibirien. Zu PR-Zwecken. Aber es ist genauso peinlich. Und obendrein ein riesengroßer Flop.

Kurz und knapp

Kürzlich habe ich im WDR-2-Mittagsmagazin den Bonner Politikwissenschaftler Gerd Langguth interviewt. Im Vorgespräch habe ich ihm gesagt, dass wir nur drei Minuten für das Gespräch haben würden. Darauf er: „Also die übliche Variante: Lange Fragen und kurze Antworten.“

Liebe Ärzte,

kurz vor Weihnachten habe ich einen Termin beim Orthopäden. Ich weiß natürlich noch nicht, ob es mir gelingt, mir bis dahin auch eine entsprechende Krankheit zuzulegen. Aber zumindest habe ich schon einmal den Termin.

Liebe Erleuchtete,

neulich war es ganz finster, aber dann kamt Ihr und das ging so: Meine Frau und ich aßen im Restaurant gerade einen Salat, als am Nachbartisch ein sehr gelockter Herr und drei ausgesprochen aufgekratzte Damen Platz nahmen. Der Herr hatte so eine Art Schneebesen dabei, dem allerdings die untere Hälfte abgeschnitten worden war. Damit massierte er wechselweise seinen eigenen und auch die Köpfe der begleitenden Damenschaft.

Eine Diskussion ist eine Diskussion

Zu fast jeder Veranstaltung gehört eine Podiumsdiskussion. Viele Veranstaltungen bestehen sogar nahezu ausschließlich aus einer Diskussionsrunde. Wenn die aber schon so heißt, dann sollten Sie als Moderator auch darauf achten, dass sie ihren Namen verdient. Und das heißt, es sollte keine Einleitungsstatements geben.

Der Kneipen-Trick

Wenn Sie nicht tagtäglich Interviews geben, dann wird das immer eine ungewohnte Situation für Sie bleiben, eine, die mit Anspannung verbunden ist, eine, bei der Sie sich (jedenfalls dann, wenn es ums Fernsehen geht) wegen des technischen Aufwands unwohl fühlen werden. Gehen Sie stattdessen doch lieber in die Kneipe.

Die Wahrheit

Vor ein paar Wochen habe ich an dieser Stelle die Uniklinik Mainz für ihre vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit gelobt, nachdem unter bis heute nicht wirklich geklärten Umständen drei schwerkranke Säuglinge in der Klinik ums Leben kamen, die eine offenbar verunreinigte Infusionslösung erhalten hatten. Jetzt hat der Chef der Uni-Klinik ein Interview zu seiner Öffentlichkeitsarbeit gegeben.

Unparitätisch paritätisch

Jetzt wird wieder heftig gestritten in Sachen Hartz IV. Und es kommen die Experten und Interessenvertreter zu Wort. Einer ist dabei auf allen Kanälen, in allen Blättern. Und das ist er immer, wenn es um soziale Fragen in diesem Land geht. Dr. Ulrich Schneider. Der Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Wie macht der Mann das bloß?

Blickkontakt

Als Moderator einer Veranstaltung haben Sie viele Aufgaben. Eine davon ist diese hier: Dafür zu sorgen, dass der Zeitrahmen nicht gesprengt wird. Und das ist gar nicht so einfach.

Noch eine Powerpoint-Falle

Es gibt viele Fehler, die man bei der Nutzung von Powerpoint bei einem Vortrag machen kann. Einer ist dieser hier: Zu meinen, ein Satz Folien sei schon ein Vortrag.

Die Sperrfrist

Idealerweise sollten Sie versuchen, die Medien gleichzeitig zu informieren, um denen bei der Berichterstattung auch gleiche Chancen zu geben. Bei besonders wichtigen Anlässen wird dazu gerne die sogenannte „Sperrfrist“ benutzt. Was ist das und was taugt die?

Kommunikationskatastrophe

Und nicht nur das: Kommunikationschaos. Kommunikationsversagen. Kommunikationsdesaster. Das sind nur einige der Formulierungen, die in den vergangenen Tagen und Wochen im Zusammenhang mit dem umstrittenen Bahnprojekt Stuttgart 21 zu hören waren. Und das sind samt und sonders Formulierungen von Befürwortern des Projekts.

Krawall hilft - aber wem?

Es gibt eine absolut sichere Methode, von den Medien wahrgenommen zu werden. Man muss nur ein wenig Krawall machen. Der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer macht das derzeit jede Woche mit einem anderen Thema vor. Aber wem hilft er damit eigentlich?

Recht so?!

Die Justiz ist unabhängig. Das ist gut so. Das wissen wir. Ärgerlich wird es natürlich immer nur dann, wenn unsereins es selber mit der Justiz zu tun kriegt. Und deswegen wird es derzeit offenbar immer populärer, die angeblich doch so unabhängigen Gerichte unter vollem Medieneinsatz gewogen zu stimmen.

Billig

Der Autovermieter Sixt ist berühmt-berüchtigt für seine freche Werbung. Immer wieder tauchen die Gesichter von Prominenten auf, die vorher ganz sicher nicht um ihre Einwilligung gefragt worden sind. Das Ziel ist klar: Die öffentliche Debatte über die Frechheit ist für das Unternehmen kostenlose Werbung. Jetzt gab es einen neuen Coup.

Die armen Pressesprecher

Über den Umgang von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble mit seinem Pressesprecher ist ausführlich berichtet worden. Aber das Problem ist größer: Viele Pressesprecher haben unter ihren Chefs zu leiden.

Gesicht gewahrt

Die Geschichte hat nun wirklich Unterhaltungswert: Der Otto-Versand wollte die sozialen Netzwerke für seine Werbezwecke nutzen und hat deswegen bei Facebook einen Wettbewerb ausgeschrieben, mit dem das neue Gesicht der dortigen Otto-Fanseite gesucht wurde. Die Sache ging zunächst nach hinten los. Aber Otto kriegte die Kurve.

Liebe Lebenslängliche,

das wissen wir ja inzwischen hinlänglich aus der entsprechenden Berichterstattung. Lebenslang heißt in Deutschland nicht lebenslang. Lebenslang heißt in der Regel 15 Jahre plus noch ein paar Jahre zusätzlich. Jedenfalls heißt es eins eben nicht: Lebenslang.

Lieber Marburger Bund,

Du bist ganz sicher eine verdienstvolle Organisation, die sich in besonderer Weise um die Interessen der in Deinen Reihen zusammen geschlossenen Ärzte kümmert. Ja mehr noch, in dieser verdienstvollen Organisation gibt es ganz sicher auch besonders verdienstvolle Mitglieder, die man bei Gelegenheit für ihre sehr besonderen Verdienste auch mal besonders auszeichnen sollte.

Hallo,

ist Ihnen das auch schon aufgefallen, dass immer mehr Leute immer häufiger „Hallo“ sagen. Aber Hallo. Ist wirklich so. Und sie sagen es nicht nur, sie schreiben es auch. Und das finde ich ganz zauberhaft.

Liebe Kranke,

ja, die Gesundheit ist ein kostbares Gut. Weswegen ja auch die Pillen und Salben zur Wiederherstellung unserer Gesundheit meistens nicht ganz billig sind. Daher fand ich es durchaus interessant, dass mir eine dieser umstrittenen, aus dem Ausland operierenden Billig-Apotheken neulich ihren Katalog geschickt hat.

Jetzt mal ehrlich

Unternehmen versprechen in Ihrer PR gerne die dollsten Sachen. Können sie auch ruhig, wenn sie das, was sie da versprechen, anschließend auch halten. Können sie das allerdings nicht, dann geraten sie in Teufels Küche. Das erlebt gerade eine Firma, die der Öffentlichkeit eine dolle Geschichte über eine Sensationsbatterie für Elektroautos verkauft hat.

Internet

Die Welt verändert sich und damit auch die Kommunikation und die Öffentlichkeitsarbeit. Noch immer spielen die klassischen Formen der Pressemitteilung und der Presseveranstaltung eine zentrale Rolle. Aber das Internet wird auch für kleine und mittlere Unternehmen und Organisationen immer wichtiger.

Ich fasse mich kurz

Für einen Vortrag ist in der Regel eine bestimmte Länge vereinbart. Daran sollten Sie sich halten. Das weiß natürlich auch jeder. Viele schert es trotzdem nicht. Andere signalisieren gleich zu Beginn, dass sie sich kurz fassen wollen. Damit sollten Sie allerdings vorsichtig sein.

Die Kunst der Kunstpause

Wer nur selten einen Vortrag hält, der neigt dazu, durch diesen Vortrag zu rasen, immer in der Sorge, die geringste Pause berge die Gefahr, den Kontakt zur Zuhörerschaft abreißen zu lassen. Dabei ist in der Regel genau das Gegenteil richtig. Die gut eingesetzte Pause erhöht tatsächlich die Aufmerksamkeit.

Da bahnt sich was an

Oder aber: Wir verstehen nur Bahnhof. Oder aber: Die Bahn wird aus der Bahn geworfen. Ach, was gibt es für schöne Wortspiele mit der Bahn. Gerade in diesen Tagen, in denen die Bahn mal wieder massiv Prügel kriegt. Da ist es auch egal, ob die Kritik gerechtfertigt ist oder nicht.

Alles neu

Nein, ist es natürlich nicht. Im neuen Jahr. Aber zumindest ein guter Vorsatz in Sachen Öffentlichkeitsarbeit, der schadet nix. Auch nicht als Vorsatz für das neue Jahr.

Ungeaignert

Das war in der vergangenen Woche eine Schlagzeile der Bild-Zeitung über Ilse Aigner, die ja als Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz für sämtliche Aspekte im aktuellen Dioxin-Skandal zuständig ist. Die Frau hat eine ganz schlechte Presse. Und sie ist selber schuld.

Liebe Kunden,

es ist ja so, es gibt Durchschnitt und es gibt Luxus. Ich kann zum Beispiel eine Armbanduhr für zehn Euro tragen. Oder eine für 100 Euro. Oder eine für 100.000 Euro. Wobei ich persönlich jetzt nur eine für 10 oder für 100 Euro tragen kann. Das ist ja gerade der Luxus. Genau das, was ich nicht habe und leider auch nicht haben kann.

Liebe Hausbesitzer,

ich gehöre ja dazu. Ich bin einer von Euch. Oder genauer: Wir sind zwei von Euch. Oder noch genauer: Wir sind drei von Euch. Also meine Frau, ich und die Bank. Gemeinsam gehört uns eine schicke Doppelhaushälfte im Grünen. Und da sich die Bank als Unterkunft mit einem Aktenordner zufrieden gibt, lässt es sich da ganz gut leben.

Liebe Modeschöpfer,

diese Gesellschaft wird bekanntlich immer älter. Das heißt, im Schnitt werden die Menschen immer älter. Das heißt natürlich auch, die Altersunterschiede werden immer größer. Und jetzt kommt das Paradox: Aber gleichzeitig kann man die immer größer werdenden Altersunterschiede immer weniger sehen. Und daran habt Ihr einen ziemlichen Anteil.

Liebe Übersetzer,

ich höre immer wieder Geschichten, wie schlecht Eure Arbeit bezahlt wird. Deswegen, so heißt es, sind viele Bücher inzwischen so unglaublich schlecht übersetzt. Ihr arbeitet im Akkord. Da kann ja nix beim rumkommen.

Liebe Krimi-Leser,

ist Ihnen eigentlich klar, welche Schuld Sie durch das Lesen von Kriminalromanen auf sich laden? Nein, jetzt nicht im juristischen Sinne. Aber im Grunde haben doch auch Sie als Leser von Krimis so etwas wie eine moralische Verantwortung.

Kleinigkeiten

Sie können gar nicht vorsichtig genug sein, wenn Sie Ihre Botschaft in der Öffentlichkeit vermitteln wollen. Und manchmal sind es Kleinigkeiten, die eine große Wirkung erzielen können. Hab ich erst gestern wieder bei einer Pressekonferenz erlebt.

Anklage

Ja, auch das gehört zum Beruf des Journalisten: Missstände und die dafür möglicherweise Verantwortlichen anzuklagen. Journalistisch, nicht juristisch. Aber gerne klagen die so Angeklagten dann zurück und das dann sehr wohl juristisch. Nur tun sie sich damit in der Regel keinen Gefallen. Am Beispiel des Gründers des umstrittenen Finanzdienstleisters AWD Carsten Maschmeyer erleben wir das gerade exemplarisch.

Nichts ist unmöglich

Kennen wir alle, den Spruch. Und sofort stellt sich eine ganze Kette von Assoziationen ein. Der Erfolg von Toyota. Die Werbung mit dem Slogan. Und dann im vergangenen Jahr der rasante Absturz mit zahlreichen Rückrufaktionen. Natürlich begleitet von hämischen Kommentaren unter der Überschrift „Nichts ist unmöglich“. Jetzt aber kriegt der Slogan einmal mehr eine völlig neue Bedeutung.

Guttenberg

Doch, da muss ich auch was zu schreiben. Ist doch klar. Und zwar zu der Frage, wie das eigentlich sein kann, dass in den Medien, von der Guttenberg-Fanpostille Bild mal abgesehen, ziemlich einhellig der Rücktritt des Bundesabschreibungsministers gefordert wird, während die Mehrheit der Bürger ihn weiterhin in ihr Herz geschlossen hat.

Die (Ohn-)macht der Bilder

Es sind entsetzliche Ereignisse in Japan. Und es sind entsetzliche Bilder, die uns Tag um Tag aufs Neue erreichen. Normalerweise redet man von der Macht der Bilder. Aber derzeit besteht, so denke ich, die Macht der Bilder vor allem darin, uns unserer Ohnmacht bewusst zu werden.

Interessante Theorie

So ganz hat sich das Außenstehenden nicht erschlossen, warum der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie in der vergangenen Woche seinen Posten zur Verfügung stellen musste. Aber Werner Schnappauf übernahm die Verantwortung dafür, dass das Protokoll mit den umstrittenen Moratoriumsäußerungen von Wirtschaftsminister Brüderle an die Öffentlichkeit gelangt war. Bei dem Jobverzicht ging es aber womöglich um viel mehr.

Werbelärm

Ja, darüber ärgern wir uns immer wieder, über diesen ungeheuren Lärm, der gerne in der Werbung veranstaltet wird. Ich hab jetzt aber gerade die umgekehrte Variante erlebt: Lärm, mit dem Werbung gemacht wird.

Geburtstag

So ein Geburtstag kann heutzutage richtig anstrengend sein. Dann nämlich, wenn jeder, der aus welchen Gründen auch immer, eben diesen Geburtstag kennt, diesen zum Anlass nimmt, einem Glückwünsche zu schicken, in Wirklichkeit aber nur Werbung loswerden will.

Liebe Stubenhocker,

die meisten von uns sind ja inzwischen Weltreisende. Ihr dagegen hockt daheim auf dem Sofa und rührt Euch nicht. Ihr habt ja keine Ahnung, was Euch da entgeht.

Liebe Paare,

neulich hab ich irgendwo diesen schönen Satz hier gelesen: „Wenn zwei Menschen immerzu der gleichen Meinung sind und das Gleiche wollen, dann ist einer von beiden überflüssig.“ Ich fand den Satz klasse. Meine Frau hat ihm heftig widersprochen. Das war auch gut so, sonst wäre ja am Ende womöglich noch ich derjenige gewesen, der überflüssig wäre.

Liebe Mittelmäßige,

ich weiß nicht, ob dieser Satz des französischen Philosophen Paul Valéry uns tatsächlich trösten kann. Der Satz jedenfalls geht so: „Das Leben hat nur durch seine Extreme wert.“ Und an dieser Stelle müssen Sie sich jetzt bitte alle eine große Kunstpause denken, denn anschließend geht der Satz so weiter: „Und nur durch das Mittelmaß Bestand.“

Liebe Telefonisten,

früher war das ja ein Beruf: Telefonist. Das musste gelernt werden. Da konnten nur Fachkräfte ran. Heute ist jeder von uns Telefonist. Und das ist ganz schön anstrengend. Findet die eine Hälfte der Menschheit. Die andere telefoniert rund um die Uhr. Auch bei der Arbeit.

Liebe Hunde-Besitzer,

Hundeschulen sind ja inzwischen total in Mode. Kaum ein Tier, das nicht die mittlere Reife hat. Die ersten werden demnächst bestimmt an Universitäten angemeldet. Wobei ich ja schon die Sache mit der mittleren Reife schwierig finde.

Nix wie hin

Achtung. Diesen Orten gibt es wirklich. Llanfairpwllgwyngyll- gogerychwyrndrobwllland- ysiliogogogoch. Das Kaff liegt in Wales. Und es ist immer mal wieder in den Medien zu finden. Wegen des unfassbaren Namens. Der ist übrigens nichts weiter als ein sehr cleverer Werbetrick.

Ja, aber

Wir alle haben gerne Antworten. Klar, deutliche, unmissverständliche Antworten. Und wenn es um den Umgang mit den Medien geht, dann ist das der Standardratschlag: Geben Sie – wenn es denn irgendwie geht – genau solche Antworten. Aber nicht immer geht das, wie der Fall EHEC zeigt.

Regierungssprecher

Steffen Seibert ist jetzt seit fast einem Jahr Regierungssprecher. In der Aufgabe sagt er eine Menge. Nur zu sagen hat er leider nicht viel. Das ist das Sprecher-Problem. Und das gibt es nicht nur bei der Bundesregierung. Das gibt es überall dort, wo Behörden und Organisationen und Unternehmen nicht richtig geklärt haben, was der Sprecher eigentlich machen soll.

Perfekt

Wir leben in einer Welt der Werbung, der Öffentlichkeitsarbeit, der Information, der Kampagnen. Wir tun das so sehr, dass man schon sehr originell sein muss, um mit seiner Botschaft aufzufallen. Der Caritas gelingt das mit ihrer aktuellen Kampagne vorbildlich. „Kein Mensch ist perfekt“ heißt die. Und sie wirklich perfekt.

Du hast keine Chance

Das war einer der liebsten Sprüche meiner Jugend: „Du hast keine Chance – also nutze sie!“ Guido Westerwelle hatte eine andere Jugend. Aber den Spruch kennt er vermutlich auch. Nur hilft er ihm nicht. Denn nicht alles ist steuerbar.

Andere Welt

Nein, das kann man jetzt wirklich nicht sagen, dass Papst Benedikt bei seinem Deutschland-Besuch eine gute Presse gehabt hätte. Aber das ist ihm eben auch vollkommen egal. Das ist eine ganz andere Welt. Und das hat schon auch was.

Kontinuität

Dies ist der erste Eintrag in diesem Notizbuch seit einem Monat. Und so geht das natürlich nicht. Schließlich geht es hier um die Beobachtung von guten und schlechten Beispielen in Sachen Öffentlichkeitsarbeit. Und dann einen Monat lang nix zu schreiben, das ist natürlich ganz schlechte Öffentlichkeitsarbeit.

Innen und außen

Viele glauben, Öffentlichkeitsarbeit diene der Außendarstellung. Sie werde gemacht, damit das eigene Unternehmen, die eigene Organisation eben in der Öffentlichkeit möglichst gut da steht. Sicher, das ist richtig. Aber es ist nur die halbe Wahrheit.

Liebe Apotheker,

den Satz kennen wir ja alle aus der Werbung: „Zurisunibfragsieihnaztapteker.“ Der wird immer so schnell ausgesprochen, dass ihn kein Mensch verstehen kann. Deswegen ist bestimmt irgendwann die Regelung eingeführt worden, dass er obendrein auch als Schriftzug eingeblendet werden muss: „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.“

Liebe Millionäre,

das hört man ja immer wieder, dass Geld nicht glücklich macht. Deswegen bedauere ich Euch auch wirklich. Die ganze Asche und dann womöglich am Ende trotzdem noch unglücklich, weil der neue Ferrari einen Kratzer auf der Innenseite der Motorhaube hat. Ohne Frage ein ganz, ganz hartes Schicksal.

Liebe Service-Fachkräfte,

heutzutage sitzt Ihr ja vorzugsweise am Telefon. Und zwar an der Hotline in einem Call-Center. Das ist schon deswegen sehr passend, weil ich meistens dann zum Hotline-Telefon greifen muss, wenn mit meinem Telefon etwas nicht klappt. Oder mit meinem Internet.

Liebe Mathe-Lehrer,

neulich habe ich in einem Kiosk eingekauft. Eine Zeitschrift und ein paar Schokoriegel. Die Zeitschrift kostete 3,80 Euro. Inklusive Schokoriegel, das sagte die Kasse, sollte ich 7,20 Euro bezahlen. Ja, gut, ich gebe es zu, es waren etliche Schokoriegel. Und genau in dem Moment, in dem die Kasse schon aufstand, habe ich auch noch Kaugummis für 1,15 Euro dazu gepackt.

Geschenke

Früher hieß das ja so: „Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft!“ Und das hieß nicht nur so, das funktionierte auch so. Für uns Journalisten begann deswegen das Weihnachtsfest schon Wochen vorher und wir konnten uns vor kleinen Aufmerksamkeiten kaum retten. Das hat sich grundlegend geändert. Und das ist auch gut so.

So nicht!

Was ist bloß mit unserem Bundespräsidenten los? Zugegeben, die Frage ist nicht sonderlich originell. Das fragt sich in diesen Tagen schließlich jeder. Und wenn alles vorbei ist, dann wird vielleicht irgendwer ein Lehrbuch schreiben und am Beispiel Christian Wulff erklären, wie man sich in einer Krise ganz sicher nicht verhält. Und wie verkorkst Öffentlichkeitsarbeit sein kann.

Meine Damen und Herren!!!

Bei den Reden der Politiker, die die ja in den meisten Fällen gar nicht selber schreiben, steht in den Manuskripten in schöner Regelmäßigkeit das hier drin: „Anrede!“ Nein, an der Stelle soll der Redner natürlich nicht das Wort „Anrede“ aussprechen. Er soll das Publikum direkt ansprechen. Aber sollte er das wirklich?

Darf ich emotional sein?

Nein, natürlich nicht. Sie sind ein Technokrat. Und wenn Sie keiner sind, dann wollen Sie in einem Interview selbstverständlich wirken wie ein Technokrat. Denn nichts lieben die Menschen so sehr wie einen Technokraten. Oder vielleicht doch nicht?

Der nette Herr Grube

Ach, das ist schon ein netter Kerl, der Herr Grube von der Bahn. Also der Vorstandschef eines der unbeliebteren Unternehmen in dieser Republik. Man glaubt ja gar nicht, wie nett der ist. An Silvester hat er in einem ICE gekellnert. Jetzt hat er im Bahnhof Hannover auch noch Fahrkarten verkauft. Ist das tolle Öffentlichkeitsarbeit! Oder etwa doch nicht?

Perfekt ist nicht perfekt

Natürlich soll ein öffentlicher Auftritt von uns so gut wie irgendmöglich sein. Wir wollen Eindruck machen. Ach, wäre das schön, wenn etwa ein Vortrag von uns perfekt wäre. Aber Vorsicht! Perfekt ist nicht perfekt!

Brauch ich Social Media?

Schon die spontane Reaktion auf diese Frage ist eine Alterssache. Jüngere Menschen werden sich wundern, dass man überhaupt noch ernsthaft diese Frage stellt. Ältere Menschen dagegen haben eine fast natürliche Abwehrhaltung gegen die Zurschaustellung im Web 2.0. Was also ist richtig?

Eigentor

Bei PR geht es immer auch darum, Erwartungshaltungen zu wecken. Da gibt es viele Tricks. Es kann aber auch furchtbar daneben gehen. Dann nämlich, wenn man die Erwartungen, die man mit allen Tricks geweckt hat, am Ende nicht erfüllt. Das ist gerade Bayern München passiert. Der Verein hat ein PR-Eigentor der Extraklasse geschossen.

Runderneuert

Heute mal ein Hinweis in eigener Sache. Auf dieser Homepage gibt es ein paar Veränderungen. Und ja, zu denen gehört auch, dass all das, was hier neu eingestellt wird, mit Twitter und Facebook verlinkt wird. Weswegen mancher jetzt schon zum dritten Mal über diese Neuerungen informiert wird. In Zukunft gibt es jede Meldung aber nur noch ein Mal. Versprochen.

Wer gewinnt verliert

Manche Gesprächspartner sehen in einem Interview einen Wettkampf. Das Interview geht über die volle Distanz. Es muss zumindest nach Punkten gewonnen werden. Besser noch natürlich durch K.O. Tatsächlich aber geht in der Regel der auf die Bretter, der auf diese Art und Weise gewinnen will.

Schleudertrauma

Heutzutage geht alles ein wenig schneller als früher. Auch die öffentliche Meinung. Die geht so schnell hin und her, dass man gelegentlich hart am Schleudertrauma ist. Joachim Gauck zum Beispiel war bis Sonntagabend noch einer der Allergrößten im Land. Aber seitdem er für das Amt des Bundespräsidenten nominiert ist, muss er dringend ein wenig verkleinert werden.

Das Rad neu erfinden

Nein, geht natürlich nicht. Das Rad kann nicht neu erfunden werden. Aber die Werbung für das Rad und für das Radfahren, die kann neu erfunden werden. Ich hab gerade den Radverkehrskongress 2012 in Essen moderiert und dabei ein Beispiel herausragender Öffentlichkeitsarbeit kennengelernt, von dem man auch abseits des Radfahrens viel lernen kann.

Dienst nach Vorschrift

Heute ist es mir wieder passiert. Ich stehe erkältet in der Apotheke und bitte um eine Flasche Hustensaft. Der Apotheker klaubt sie aus dem Regal, stellt die Pulle auf den Tresen und stellt die unfassbar einfühlsame Frage: „Wissen Sie, wie man den nimmt?“ An der Stelle könnte ich immer schreien. Denn dieser Dienst nach Vorschrift ist völliger Quatsch.

Geständnis

Ich muss es einfach loswerden. Auch ich hab schon gewulfft. Für das Auto, das ich fahre, habe ich einen Presserabatt in Anspruch genommen. Diese schicken Sonderkonditionen für uns Journalisten. Meine Bahncard allerdings habe ich voll bezahlt. Obwohl es auf die bisher 50% gab. Künftig nicht mehr. Und das ist auch gut so.

Liebe Wähler,

das kennen wir alle: Wer die Wahl hat, der hat die Qual. Das ging mir neulich durch den Kopf, als ich ein simples Brot kaufen wollte. Früher gab es ein Graubrot und gelegentlich auch noch ein Paderborner und ab und an sogar ein Weiß- und ein Schwarzbrot. Damit hatte es sich dann aber.

Was ist was?

Gestern hab ich in Neuss eine spannende Veranstaltung zum Thema PR moderiert. Und bei der Gelegenheit habe ich eine tolle Erklärung zum Unterschied zwischen Reklame, Werbung und PR gelernt. Denn in der Tat besteht das ein Unterschied. Und den sollte man kennen.

Ich bin so frei!

Es gibt zwei ganz und gar unterschiedliche Möglichkeiten einen Vortrag zu halten (egal ob mit oder ohne Powerpoint): In der ersten Variante ist alles vorbereitet, der komplette Text geschrieben, er wird dann nur noch vorgetragen, abgelesen. Ausnahmslos alle wirklich guten Vortragsredner aber wählen den zweiten Weg: Die freie Rede. Die ist natürlich höllisch schwer. Denken die meisten. Ist aber falsch.

Haha!

So eine Veranstaltung ist eine ernste Angelegenheit. Die hat viel Planung erfordert. Von der hängt eine Menge ab. Und ordentlich Geld hat sie meist auch gekostet. Das alles muss der Moderator ernst nehmen. Aber bitte mit Humor.

Röttgen ratlos

Der Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen hat noch gar nicht richtig begonnen, da ist CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen schon dabei, die Sache zu vergeigen. Nicht etwa mit seiner Entscheidung, sich nicht zu entscheiden, ob er auch bei einer Wahlniederlage in den Landtag wechselt, sondern vielmehr mit seinem kompletten Unvermögen, diese Entscheidung vernünftig zu kommunizieren.

Verstand über Bord

In diesem Notizbuch beschäftige ich mich ja mit Kommunikation in der Öffentlichkeit. Ich versuche zu erklären, wie man es macht und wie man es nicht machen sollte. Hier ein Tipp. Da ein Ratschlag. Aber manchmal bin ich selber völlig ratlos. Etwa, wenn es um die Piratenpartei geht, die jetzt auch in den saarländischen Landtag einzieht. Die macht alles falsch. Und genau das ist derzeit offenbar richtig.

Die Hannelore

In der Politik geht es um Macht und um Inhalte und um Strategien. Aber obendrein geht es natürlich immer auch um Personen und darum, wie die sich in der Öffentlichkeit präsentieren. Die Hannelore macht das ziemlich clever.

Herzlichen Glückwunsch!

Eigentlich habe ich ja erst morgen Geburtstag. Aber schon heute habe ich die ersten Glückwünsche erhalten. Und ich hab mich wie immer richtig geärgert. Nicht etwa wegen der übertriebenen Eile, sondern weil immer mehr Unternehmen mir gratulieren und meinen Geburtstag offenbar als Teil Ihres Geschäft sehen. Gaaaanz schlechte Öffentlichkeitsarbeit!

Keine Idee

Gerade sitze ich hier vor der Kiste und denke, dass ich doch dringend mal wieder was in mein Notizbuch schreiben müsste. Schon zwei Wochen nix verfasst. So kann das nicht weitergehen. Aber die Wahrheit ist: Mir fällt partout nichts ein. Und genau das könnte ja vielleicht eine Idee und ein Thema sein.

Platz!

Kaum eine Veranstaltung kommt ohne Podiumsdiskussion aus. Und so sehr immer wieder an Alternativen gebastelt wird, hat sich das Konzept im Kern bewährt. Man muss halt nur etwas daraus machen. Und das beginnt schon bei der richtigen Platzierung der Teilnehmer einer solchen Runde.

Abgeräumt

Das ist bekanntlich der klassische Satz der Kommunikationswissenschaften und er stammt von Paul Watzlawick. Dieser hier: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Genau daran musste ich die Tage bei einem längeren Hotelaufenthalt denken. Da gab es nämlich gute und schlechte Beispiele für Kommunikation mit der Kundschaft.

Gut gerüstet

Der Spruch ist alt und altbekannt. Aber er gilt noch immer: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!“ Bei Kommunikation denken viele Menschen zunächst einmal an die tausend Worte. Dabei besteht Kommunikation, gerade auch die im öffentlichen Raum, in der öffentlichen Auseinandersetzung aus viel mehr als nur aus Worten. Bei mir in der Nachbarschaft gibt es dafür gerade ein gutes Beispiel.

Am Fenster

Wer sich in der Öffentlichkeit bewegt, der tut das in der Regel mit der gebotenen Vorsicht. Man weiß ja nie, was einem da so passieren kann. Wie wer auf was reagiert. Nein, da lehnt man sich besser nicht aus dem Fenster. Und wundert sich dann anschließend, dass man so gar nicht wahrgenommen wird.

Liebe Aktivisten,

ich bin ja eher Pazifist. Ich meine – Passivist. Also jedenfalls kein Aktivist. Mein liebstes Hobby ist Lesen. Da traut sich unsereins ja kaum, es als Hobby zu bezeichnen. Lesen tut schließlich jeder. Mehr oder weniger. Bloß weil man es mehr tut, soll das schon ein Hobby sein?

Liebe Arbeitsvermittler,

nicht jeder ist für jeden Beruf geeignet. Und mancher von uns hat dann leider doch genau den Beruf erwischt, für den er eigentlich so gar nicht geeignet ist. Und selbst die, die den richtigen Beruf erwischt haben, überlegen sich im Laufe der Jahre dann doch gelegentlich, ob nicht irgendein anderer Beruf noch viel besser für sie gewesen wäre.

Niemand ist perfekt

Davon träumt man natürlich in der Öffentlichkeit: In einer schwierigen Situation alles richtig zu machen. Richtig zu entscheiden. Und dann die richtige Entscheidung nach richtig und verständlich und von allen akzeptiert nach draußen zu kommunizieren. Aber es gibt eben Fälle, in denen das ganz offensichtlich nicht geht. Der des 1.FC Köln und seines Spielers Kevin Pezzoni ist so ein Fall.

Liebe Sprachforscher,

Sie geben sich ja große Mühe, unsere Sprache zu erforschen und auch, wie die sich so entwickelt. Das ist eine verantwortungsvolle Tätigkeit. Und Jahr für Jahr küren Sie ja obendrein ein „Wort des Jahres“ und ein „Unwort des Jahres“. Mein Wort oder Unwort des Jahres ist schon seit vielen Jahren das hier: „Sale“.

Eiertanz

Es gibt viele Tänze, die sehen richtig prima aus. Vorausgesetzt natürlich, man kann tanzen. Und dann gibt es einen Tanz, den kann keiner vernünftig tanzen. Den Eiertanz. Bei dem sieht jeder schrecklich aus. Das kann man gerade prima bei Peer Steinbrück beobachten.

Liebe Bayern,

wenn ich Euch in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten auch nur halbwegs richtig verstanden habe, dann seid Ihr neben vielen anderen Dingen ja vor allem darauf stolz, Bayern zu sein. Also anders als wir restlichen Menschen.

So ja nun nicht

Das versteht sich von selbst, dass Journalisten Sie und Sie und Sie auch nicht immer glücklich machen. Dazu sind die auch gar nicht da. Nicht einmal bei der CSU. Da könnten Sie sich natürlich jetzt beschweren oder drohen oder maulen. Sollten Sie aber nicht. Denn: Von der CSU lernen heißt, nee, nicht siegen lernen, aber vielleicht ja, Dummheiten verhindern lernen.

Papst Twitter I.

Ein Unternehmen muss kommunizieren. Und es muss dabei die ganze Palette der modernen Kommunikationsmöglichkeiten nutzen. Die Katholische Kirche ist (unter anderem) ein Weltkonzern. Klar, dass da auch der Chef Öffentlichkeitsarbeit machen muss. Aber muss er wirklich auch twittern?

Klartext

Das wollen wir doch von unseren Politikern: Sie sollen uns endlich die Wahrheit sagen. Sie sollen nicht dauernd um den heißen Brei herumreden. Sie sollen verdammt nochmal endlich Klartext reden. So erklären wir vom Wahlvolk das in jeder Umfrage. Peer Steinbrück muss gerade lernen, dass wir das nicht wirklich so meinen.

Liebe Handynetz-Betreiber,

ich hab meinen Handy-Tarif gewechselt. Ich hatte noch so einen uralten, bei dem ich zwar unendlich viel telefonieren durfte, aber bei dem jede Minute im Internet extra gekostet hat. Und da man ja heutzutage gesetzlich verpflichtet ist, ein Handy zu haben, das auch Internet kann, brauchte ich einen neuen Tarif.

Liebe VDDler,

meine Frau hat Euch kürzlich aus beruflichen Gründen im Internet gesucht. Sie brauchte nur ein paar Informationen. Über den katho-lischen Verband der Diözesen Deutschlands. Also hat sie bei Google die schöne Abkürzung „VDD“ eingegeben. Und dann ist sie aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen.

Lob der Langeweile

Man muss der Frau nur ins Gesicht sehen und schon möchte man gähnen. Angela Merkel. Nicht nur mit ihrem Blick, erst recht natürlich mit ihrer Politik hat sie ein ganzes Land zum Wegnicken gebracht. Das jedenfalls wird ihr häufig vorgeworfen. Was natürlich Quatsch ist. Denn von Angela Merkel kann jeder lernen, der in der Öffentlichkeit agiert.

Zeichen setzen!

Der neue Papst Franziskus hat inzwischen gezeigt, dass er durchaus auch sprechen kann. Aber kann irgendwer irgendeinen Satz zitieren, den der Mann gesagt hat? Eher nicht. Bis jetzt ist Franziskus ein Musterbeispiel dafür, wie man in der Öffentlichkeit sprechen kann, ohne zu reden. Durch Zeichen sprechen kann.

Fensterln

Das mit der Öffentlichkeit ist ja immer wieder ein Problem. Wir sind irgendwie drin. Die Öffentlichkeit ist irgendwie draußen. Wie kommen wir zueinander? Manchmal hilft eine ganze simple Idee. Fensterln.

Wahlkrampf

Öffentlichkeitsarbeit heißt Öffentlichkeitsarbeit, weil sie denjenigen, der die Öffentlichkeit erreichen will, eben dabei hilft. Insofern sind Politiker geborene Öffentlichkeitsarbeiter. Dagegen ist auch gar nichts einzuwenden. Es sei denn natürlich, die Sache wird so schrecklich übertrieben, wie es Peer Steinbrück gerade mit der scheibchenweisen Vorstellung seines sogenannten Kompetenzteams tut. Das ist Krampf. Wahlkrampf.

Der Lümmel vom letzten Zitat

Da hat Barack Obama in einer Pressekonferenz aber hingelangt. Der russische Präsident Putin habe oft diese lässige Haltung, wie das gelangweilte Kind ganz hinten im Klassenzimmer. Im Klartext: Putin ist der Lümmel von der letzten Bank. Was Obama sonst noch gesagt hat? Keine Ahnung. Heutzutage geht es in der Öffentlichkeit um den einen Satz, der sitzt – oder aber böse daneben geht.

Liebe Einkäufer,

nicht alles, was wir kaufen, macht uns glücklich. Nicht alles, was wir bezahlen, ist seinen Preis wert. Und nicht jeder will den Ärger darüber verschweigen. Deswegen ist ja das Internet erfunden worden. Oder hat es dafür noch andere Gründe gegeben? Ich glaube nicht.

Auf den Hund gekommen

Nein, auch ich hab nicht jeden Tag was zu sagen. Auch ich geb gerne mal ein paar Wochen Ruhe. Aber dann werde ich langsam unruhig, weil ich weiß, dass ein Öffentlichkeitsarbeiter (und der bin ich ja) auch in der Öffentlichkeit präsent sein muss. Politiker (und die sind ja auch Öffentlichkeitsarbeiter) wissen das auch. Die meisten allerdings nur vor der Wahl. Und das ist natürlich ein Fehler.

Sauber

In der Öffentlichkeitsarbeit geht es immer um Bilder. Darum, eine bildhafte, einprägsame Formulierung zu finden. Oder aber darum, tatsächlich ein Bild zu finden, das einen Sachverhalt oder eine Meinung klar und deutlich und vielleicht ja sogar noch originell darstellt. Eine saubere Lösung eben. So wie die Klobürste, die derzeit kreuz und quer durch Hamburg getragen wird und bundesweit Schlagzeilen macht.

Liebe Musikfreunde,

keine Frage, Wolfgang Amadeus Mozart ist die Nummer Eins. Der größte Komponist, der jemals Noten zu Papier gebracht hat. Von der kleinen Nachtmusik bis zu Don Giovanni, von der Jupiter-Sinfonie bis zur Zauberflöte, von den Klavier-Konzerten bis zum Figaro.

Experten

In den Medien wimmelt es von Experten. Früher mussten wir Journalisten die suchen. Heutzutage werden die uns meistens angeboten. Experten für jede Problemlage. Vom Klimawandel über die Schuldenkrise bis hin zur Jugendkriminalität. Vom Pflegenotstand über Politikverdrossenheit bis zur Erkrankungen der Herzkranzgefäße. Es gibt für alles Experten. Aber worin sind die Experten in den Medien nun eigentlich wirklich Experten?

Liebe Modeschöpfer,

keine Frage, dass ist eine ganz, ganz harte Tätigkeit, der Ihr da nachgeht. Immer wieder etwas neu zu erfinden, was doch schon längst erfunden worden ist. Und dann aber so zu tun, als sei genau diese Bluse oder dieses Hemd der Durchbruch in die Modezukunft, weil die Knöpfe ja um zwei Millimeter versetzt sind, also eine gänzlich andere Wirkung haben als bei der Ersterfindung 1872.

Üben

Aber sicher, natürlich gibt es Naturtalente. Die müssen nix wirklich lernen. Die haben alles schon immer irgendwie gekonnt. Die wurden als Profis geboren. Ich kenne sogar jemanden, der jemanden kennt, der mit jemandem verwandt sein soll, der mal mit so einem zur Schule gegangen ist. Muss so 1957 gewesen sein. Wir anderen müssen üben, wenn wir was richtig gut machen wollen. Auch und gerade, wenn es um Kommunikation in der Öffentlichkeit geht. Und deswegen überarbeite ich gerade mein Seminarangebot.

„Das kann ich so nicht stehen lassen!“ - Aufbauseminar Interviewtraining

Sie haben schon etliche Interviews gegeben. Die Beantwortung von Journalistenfragen gehört mehr oder weniger zu Ihrem Alltagsgeschäft. Und dabei stellen Sie fest, dass die Journalisten im Laufe der Jahre nicht netter geworden sind.

„Darum geht es!“ – Aufbauseminar Vortragstraining

Vorträge und Präsentationen sind ein wichtiger Teil Ihrer beruflichen Tätigkeit. Immer wieder stehen Sie vor Menschen und informieren sie über entscheidende Themen. Sie können das. Aber reicht das aus?

Alle gemeinsam

In jedem Unternehmen mit mehr als einer Handvoll Mitarbeiter gibt es heutzutage jemanden, der sich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert. Um die Medien. Die Leute da draußen. Um die Menschen, die sich hoffentlich auch für das jeweilige Unternehmen interessieren. Mal ist es ein Mitarbeiter. Mal eine ganze Abteilung. Dabei reicht selbst das nicht aus.

„Im Kaufrausch“

Wer kennt das nicht: Man kauft ein – und anschließend fühlt man sich verraten und verkauft. Oder während des Einkaufens auch gerne beraten und verkauft.

Liebe Staatsbürger,

wir, die Staatsbürger haben Rechte und wir haben Pflichten und das ist gut so. Deswegen will ich mit einem Geständnis beginnen. Über Monate hinweg habe ich leichtfertig gegen eine zentrale Pflicht eines Bürgers verstoßen. Ich habe nämlich nicht mehr existiert. Jedenfalls nicht offiziell.

Gähn

Neulich habe ich einen Kongress moderiert, bei dem ein sogenannter Power-Redner im Einsatz war. Power-Redner sind die, die das Publikum eine Stunde lang schwindelig reden. Und erst in der Pause wird allen klar, dass der Kerl nur heiße Luft verbreitet hat. Und trotzdem gibt es natürlich einen Grund, warum die Zuhörer im ersten Moment auf so einen abfahren.

Raumtemperatur

Veranstaltungen jedweder Art brauchen einen, der dafür sorgt, dass sie klappen. Einen Moderator. Der ist für viele, viele Sachen zuständig: Die richtigen Inhalte müssen im Mit-telpunkt stehen. Die Referenten dürfen nicht aus dem Ruder laufen. Die Experten und die Gäste müssen ins Gespräch kommen. Aber für eine Sache ist der Moderator mehr als für jede andere zuständig: Für die Raumtemperatur.

„Das sind wir - und das machen wir!“ – Seminar: Die Darstellung von Person und Unternehmen in den Medien und in der Öffentlichkeit

Sie sind Experte durch und durch. Kennen sich in Ihrem Fach bestens aus. Haben in Ihrem Unternehmen und mit Ihrem Unternehmen schon eine Menge geleistet. Aber wie sagen Sie das anderen? Wie kommen Sie damit in die Medien? Wie erklären Sie das Gesprächspartnern im Erstkontakt? Wie werden Sie vom Experten zum Menschen, der auch Medien und der breiten Öffentlichkeit erklären kann, wie wichtig seine Arbeit ist?

Pssst!!!

Kommunikation heißt: Wir tun etwas. Wir sagen etwas. Wir machen etwas. Wir reagieren auf etwas. Wir stoßen etwas an. Wir formulieren etwas. Wir berichten etwas. Alles richtig. Keine Frage. Aber manchmal ist Schweigen auch nicht schlecht. Und das ist durchaus auch Kommunikation. Und zeigt ebenfalls Wirkung.

Zappelphilipp

Jeder gute Tipp ist ein guter Tipp. Häufig ist er aber nur gemeint. Denn ein guter Tipp hat immer wieder auch einen Haken. So wie der, der immer wieder Vortragsrednern gegeben wird: „Lösen Sie sich vom Rednerpult. Bewegen Sie sich frei auf der Bühne.“ Ja, ist ein guter Tipp. Hat aber auch einen Haken.

Kurz und knapp

Ja, das hören wir ständig. Nicht so lange reden. Nicht so lange schreiben. Hurtig auf den Punkt kommen. Aber es geht noch um etwas ganz anders. Nämlich darum, zu begreifen, dass es nicht wirklich Sinn macht, hochkomplizierte Sätze zu bauen, wie sie die deutsche Sprache eben möglich macht, ohne aber dabei zu bedenken, dass es für unser Gegenüber häufig kaum zu leisten ist, sich in unseren endlos langen Sätzen nicht zu verirren und darüber nicht den Faden zu verlieren und unsere Botschaft hoffentlich dann doch noch irgendwie mitzukriegen.

Elefanten

Kommunikation besteht nicht nur aus dem, worüber wir reden. Sie besteht auch aus dem, worüber wir möglichst nicht reden. Gerne auch nicht reden wollen oder sollen. Wenn ich etwa Veranstaltungen moderiere, dann werde ich immer wieder vor bestimmten Themen gewarnt. „Die sollten Sie besser nicht ansprechen!“ Tatsächlich aber sollte man genau diese Themen ansprechen.

Das Powerpoint-Rätsel

Ich kenn das Gesetz nicht. Aber es muss ein solches Gesetz geben. Anders kann ich mir nicht erklären, dass bei mehr als 90 Prozent aller Powerpoint-Präsentationen eine ganz bestimmte Folie zum Einsatz kommt. Eine Folie, zu der jeder Vortragsredner exakt den gleichen Satz sagt. Nämlich diesen hier: „Ich weiß nicht, ob Sie das weiter hinten im Saal jetzt lesen können?!“

Keine Frage(n)

Ein Vortragsredner sollte so nah wie möglich bei seinem Publikum sein. Keine Frage. Aber nicht jedes Mittel ist dazu wirklich geeignet. Gerne zum Beispiel werden Vorträge und Präsentationen mit dem Hinweis begonnen, die Zuhörer könnten selbstverständlich jederzeit unterbrechen, wenn etwas unklar sei. Damit aber ist das Chaos vorprogrammiert.

Schluss jetzt!

Das hat sich inzwischen rumgesprochen, dass jeder Vortrag, dass jede Präsentation einen möglichst guten Auftakt braucht, einen Einstieg, der die Zuhörer von Beginn an fesselt, der gleich deutlich macht, dass jetzt etwas richtig Wichtiges kommt. Wie gesagt, dass hat sich rumgesprochen. Was sich noch nicht wirklich rumgesprochen hat, das ist dagegen, wie ungemein wichtig auch der Schluss ist.

Genau!

Heute sage ich es Ihnen mal ganz genau. Denn wenn wir genau hinhören, dann können wir genau eine Sache feststellen. Und das ist diese hier: Das kleine Wörtchen „genau“ wird derzeit in Vorträgen ein bisschen häufig benutzt. Genau das sollten Sie nicht tun.

Nein danke!

Ich bin ein Hellseher. Ich kann für die nächsten 100 Millionen Powerpoint-Vorträge präzise vorhersagen, wie diese Vortrage enden werden. Egal zu welchem Thema. Ich weiß es. Ich kenne den Schluss. Der ist nämlich jedes Mal die Danksagungsfolie. Nein, die ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Und überhaupt ist die nerviger Quatsch.

Veranstaltungen

Seit vielen Jahren moderiere ich vor allem Veranstaltungen: Tagungen, Kongresse, Diskussionsrunden. Inzwischen bringe ich die Erfahrung von weit über 1.000 moderierten Veranstaltungen mit. Und egal, welches Thema eine Veranstaltung hat, im Grunde geht es immer darum, wie wir gemeinsam die Zukunft gestalten. Welche Ideen es gibt. Welche Lösungen möglich sind. Wie Kompromisse gefunden werden. Auf dieser Seite berichte ich über von mir moderierte Veranstaltungen.

 

14.09.2017 |

Immobilienkonferenz Ruhr

Immer wieder spannend. Der Immobilienkongress Ruhr in Herne. In diesem Jahr mit 450 Teilnehmern. Das war ein neuer Rekord. Und ich habe wieder die Moderation übernommen.

18.09.2017 |

Mobilitätskonferenz Metropole Ruhr in Essen

Wir alle werden ständig noch ein wenig mobiler. Genau das ist aber inzwischen häufig auch das Problem. Wie kriegen wir das denn bitteschön überhaupt noch hin - mit der Mobilität? Was muss sich ändern? Was besser werden? Welche Ideen und Konzepte gibt es dazu in dem Ballungsraum der Republik? Im Ruhrgebiet. Das war Thema der Mobilitätskonferenz Ruhr in Essen

28.09.2017 |

Klimasalon Windenergie Essen

Die neue Landesregierung in NRW hat den Kurs in Sachen Windenergie radikal verändert. Seitdem kracht es im Land. Und seitdem fürchtet die Windenergieindustrie um ihre Zukunftschancen und die Beschäftigten fürchten um ihre Arbeitsplätze. Die Plattform KlimaDiskurs.NRW hatte zum Dialog geladen. Mit dabei auch der zuständige Minister Prof. Andreas Pinkwart. Und ich habe moderiert.

02.10.2017 |

IHK-Handelstag NRW in Bielefeld

Der Handel verändert sich dramatisch. Das Internet setzt neue Regeln. Die Innenstädte müssen sich in der Folge neu erfinden. Über all das wurde beim IHK-Handelstag in Bielefeld diskutiert. Unter der Überschrift "City 4.0 - How does it feel? - Wie sieht sie aus, die Innenstadt von morgen?"

02.10.2017 |

Diözesanes Forum des Erzbistums Paderborn

Das war keine Standardveranstaltung und auch keine Standardmoderation für mich. Das Erzbistum Paderborn ist seit Jahren in einem groß angelegten Zukunftsprozess. Am 29. und am 30. September 2017 wurde in der Stadthalle Unna bei einem großen Diözesanen Forum eine Zwischenbilanz gezogen und intensiv über die nächsten Veränderungsschritte diskutiert. Ich habe das Forum gemeinsam mit Jutta Loke aus dem Bistum moderiert.

04.10.2017 |

SKM-Jungen- und Männertat in Neuss

Männer haben keine Probleme. Und Männer machen keine Probleme. Meinen jedenfalls viele Männer selbst. Eben deswegen hat sich Sozialarbeit viele Jahre lang vorzugsweise mit Mädchen und Frauen befasst. Der katholische Fachverband SKM arbeitet schon seit vielen Jahren daran, genau das zu ändern. In Neuss, wo ein Großteil dieser Arbeit begonnen hat, fand jetzt der 3. Jungen- und Männertag des SKM statt. Aktuelles Thema: Interkulturelle Männerarbeit.

07.10.2017 |

S-Bahn-Ausbau Köln

Den Dauerstau in einer Großstadt wie Köln werden wir nicht durch noch mehr Straßen beheben können. Was wir brauchen, ist ein Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Und für eine Stadt wie Köln mit tägliche hunderttausenden von Pendlern bedeutet das vor allem den Ausbau des S-Bahn-Netzes. Auftakt dazu war eine Akteurskonferenz im KölnSky mit einem grandiosen Blick auf das Problem und seine möglichen Lösungen.

10.10.2017 |

Neusser Mittelstandsforum zum Thema Digitalisierung

Das Mittelstandsforum der Wirtschaftsförderung moderiere ich schon seit langem zweimal im Jahr. Diesmal stand das Thema "Digitalisierung praktisch vorantreiben - der Weg zum digitalen Geschäftsmodell" im Mittelpunkt. Informiert und diskutiert wurde, wie gerade kleine und mittlere Unternehmen mit den neuen Herausforderungen umgehen können.

13.10.2017 |

Die Zukunft sind wir!

Das war keine alltägliche Moderation und das war kein alltäglicher Abend. Vor einiger Zeit stand ein Aufruf im Internet. Überschrift: "Die Zukunft sind wir!". Darunter zehn Thesen zur Gestaltung der Zukunft. Von Klimaschutz über nachhaltige Mobilität bis hin zur Gestaltung des demographischen Wandels und der Notwendigkeit eines starken Europas. In der Villa Media in Wuppertal fand jetzt das erste Dialogforum dazu statt. Aus dem Aufruf wird eine Initiative. Und ich war als Moderator mit dabei.

05.11.2017 |

Deutschland-Tag des Nahverkehrs in Bonn

Öffentlicher Nahverkehr wird immer wichtiger. Erst recht in Zeiten der herannahenden Klimakatastrophe. Deswegen lag es auch nahe, die zentrale Veranstaltung des diesjährigen Deutschland-Tags des Nahverkehrs unmittelbar vor Beginn der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen in Bonn stattfinden zu lassen. Und ich war der Moderator.

15.10.2017 |

Zukunftswerkstatt in Haan

Alle arbeiten an der Zukunft. Oft ist das nicht einfach. Dabei kann es richtig Spaß machen, gemeinsam über die Zukunft nachzudenken. Ich tue das nicht nur in landes- und bundesweiten Veranstaltungen. Ich mache das auch vor der eigenen Haustür. Gemeinsam mit meiner Frau Barbara Dannhäuser habe ich drei große Zukunftswerkstätten für die katholische Kirchengemeinde Chrysantus und Daria (doch, die heißt wirklich so) konzipiert und moderiert. Jetzt hat das vorläufige Finale stattgefunden.

13.10.2017 |

Digitales Lernen im Berufskolleg

Wenn über Schulen geredet wird, dann werden die Berufskollegs gerne vergessen. Mir liegen die besonders am Herzen. Schließlich hab ich meine reichlich abenteuerliche Schullaufbahn selber an einer Fachoberschule beendet. Deswegen freue ich mich, dass ich den Verband der Lehrer an Wirtschaftsschulen in Nordrhein-Westfalen schon seit Jahren bei seinen Delegiertentagen begleiten darf.

18.10.2017 |

Kompetenzzentrum Betreuungsvereine - Fachtagung in Kassel

Rechtliche Betreuungen, also das, was in grauer Vorzeit mal Vormundschaften waren, werden in Zeiten des demographischen Wandels immer wichtiger. Die Hilfe für Menschen, die sich selber oft nicht mehr helfen können. Eine zentrale Bedeutung dabei haben die Betreuungsvereine. Deren Zukunft stand im Mittelpunkt einer von mir moderierten Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Kassel

19.10.2017 |

Innovationsmotor Chemie

Die Chemische Industrie ist vor allem durch Großunternehmen geprägt. Wie sehr aber auch hier junge, dynamische Start-Ups eine Rolle spielen, das stand im Mittelpunkt dieser Tagung des Verbandes der Chemischen Industrie in Düsseldorf. Mit dabei auch der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart.

30.10.2017 |

Benefizabend zu Gunsten der SKM-Stiftung

Die SKM-Stiftung ist die Stiftung des katholischen Verbandes für Soziale Dienste. Bundesweit unterstützt sie soziale Projekte, mit denen neue Ideen ausprobiert werden, um Menschen am Rande unserer Gesellschaft zu helfen. Ich bin einer der Paten dieser Stiftung. Und an diesem Abend habe ich ein Benefizkonzert zu Gunsten der SKM-Stiftung moderiert.

11.11.2017 |

Talentförderung Düsseldorf

Alle Menschen sind gleich. Keine Frage. Gleich, was unsere Rechte angeht. Nicht gleich, was unsere Talente angeht. Und deswegen kümmert sich die Kinder- und Jugendakademie Düsseldorf um die besondere Förderung außergewöhnlicher Talente. Und die Moderation der Auftaktveranstaltung zur jeweils einjährigen Akademie ist immer wieder eine spannende Aufgabe.

16.11.2017 |

Kompetenztreffen Elektromobilität in NRW

Das ist gar nicht so einfach: Einerseits spielt Mobilität in unserem Leben eine immer größere Rolle. Andererseits sind die klassischen Grundlagen dieser Mobilität endlich: Die fossilen Brennstoffe. Und deswegen spielt Elektromobilität eine immer größere Rolle. Hier in Nordrhein-Westfalen wird intensiv daran gearbeitet, das Land zum Zentrum der Elektromobilität zu machen. Das stand auch im Mittelpunkt des von mir moderierten Kompetenztreffens in Köln.

17.11.2017 |

Haus- und Grund-Kongress Essen

Wer Immobilien besitzt, der muss sich um die auch kümmern. Das ist aber gar nicht so einfach, erst recht nicht, wenn der Besitzer obendrein auch Vermieter ist. Deswegen gibt es alljährlich in der Essener Grugahalle den großen Haus- und Grund-Kongress. Ich moderiere ihn schon seit Jahren.

22.11.2017 |

Forum Kreis Kleve

Einmal im Jahr treffen sich wirtschaftlich Interessierte zum Forum Kreis Kleve der Wirtschaftsförderung des Kreises. Diesmal in Weeze. Ein spannender Abend, der deutlich gemacht hat, wie wichtig es ist, die Stärken einer Region weiterzuentwickeln, Wirtschaft und Wissenschaft zu verzahnen und immer offen zu sein für neue Ideen.

30.11.2017 |

Soziale Rechte in Europa

Europa ist in der Krise. Und die immer drängendere Frage ist, wie es da wieder rauskommt. Inzwischen hat auch die EU-Kommission begriffen, dass sie sich dazu mehr als bisher dem Thema der Sozialen Rechte widmen muss. Gerade erst ist auf einem EU-Sozialgipfel eine Europäische Säule (ja, so heißt das wirklich) der Sozialen Rechte beschlossen worden. Aber was bedeutet das? Diese Frage stand in Berlin im Mittelpunkt des von mir moderierten zweitägigen Herbstforums des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung.

09.12.2017 |

Flüchtlinge als Ehrenamtliche

Das ist eine der ganz großen Herausforderungen in unserem Land: Die Menschen, die als Geflüchtete zu uns gekommen sind, in unsere Gesellschaft zu integrieren. Der Bezirksverband Westliches Westfalen der Arbeitswohlfahrt hat in den vergangenen Jahren dazu ein besonderes Projekt durchgeführt. Unterstützt von der Aktion Mensch sind Geflüchtete zu Ehrenamtlichen ausgebildet worden. In Hagen fand jetzt die Abschlussveranstaltung des Projektes statt.

12.12.2017 |

Netzwerk-Summit Umweltwirtschaft.NRW

Umweltschutz heißt nicht unbedingt Verzicht. Umweltschutz bedeutet Herausforderungen. Umweltschutz bedeutet aber immer wieder auch Chancen, unternehmerische Chancen. Und die standen im Mittelpunkt des von Marcus Bloser von den Dialoggestaltern und von mir moderierten Netzwerk-Summits der Umweltwirtschaft.NRW. Mehr als 300 Teilnehmer kamen dazu in das nagelneue Foyer Ost der Messe Essen.

Das richtige Rednerpult

Sicher, niemand wünscht sich zu Weihnachten oder zum Geburtstag ein Rednerpult. Und nein, in der Regel haben Sie bei einem Vortrag nicht mehrere Rednerpulte zur Auswahl. Und selbstverständlich gilt immer der Hinweis, dass Sie sich nicht am Red-nerpult festhalten sollten. Und trotzdem habe ich hier mal ein paar Tipps zum richtigen Rednerpult zusammengestellt.

18.01.2018 |

IT.NRW: Beschäftigungsfähigkeit erhalten

IT.NRW, der Landesbetrieb Information und Technik NRW, ist der IT-Dienstleister für die gesamte Landesverwaltung und ist zugleich auch die amtliche Statistikstelle für Nordrhein-Westfalen. Bei keinem Landesbetrieb wachsen Aufgaben und Mitarbeiterzahl so schnell wie hier. Das bringt viele Herausforerungen mit sich. In Düsseldorf fand jetzt die alljährliche Führungskonferenz statt. Diesmal unter der Überschrift: "Beschäftigungsfähigkeit erhalten: Eine Herausforderung für Führungskräfte in der digitalen Welt". Ich war schon zum zweiten Mal als Moderator dabei.

24.01.2018 |

DGB-Bildungswerk: Gerechtigkeit und Digitalisierung

Das schöne Kürzel 4.0 hängen wir derzeit an fast alle Fachbegriffe dran. Ja, die Digitalisierung verändert die Welt. Sie verändert sie radikal und sie verändert sie grundsätzlich und sie tut das auf nahezu allen Gebieten. Erst recht dort, wo es um Arbeit geht. Damit stellen sich viele Fragen völlig neu. Und eine ganz zentrale Frage stand im Mittelpunkt der Neujahrstagung des DGB-Bildungswerks NRW, die ich moderiert habe: Wie steht es eigentlich um Gerechtigkeit in einer digitalisierten Gesellschaft?

22.01.2018 |

Fahrrad - Erst der Kongress, dann der Fahrradpreis

Das Fahrrad wird immer populärer. Mit keinem anderen Verkehrsmittel kommt man so gut durch die verstopften Städte. Aber damit der Umstieg vieler Menschen auf das Rad von Dauer ist, muss noch eine Menge passieren. Darum ging es beim diesjährigen Kongress der AGFS, der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreis in NRW unter dem Motto "Infrastruktur: Konkret". Im Paket habe ich anschließend dann in Essen auch noch die Verleihung des Deutschen Fahrradpreises moderiert.

26.02.2018 |

Digitalisierung im Facility Management

Facility Management wird immer wichtiger und entfernt sich immer weiter von dem, was Laien häufig noch darunter verstehen, nämlich die Organisation der Raumpflege. Längst gliedern immer mehr mittelständische und vor allem große Unternehmen das Facility Management komplett aus und überlassen Spezialisten die Organisation, Pflege und Wartung ihrer Immobilien und ihrer Systeme. Immer wichtiger wird auch dabei die Digitalisierung. Und die stand im Mittelpunkt der diesjährigen FM-Denkfabrik in Frankfurt.

05.03.2018 |

Präventionstag Glücksspielsucht

Die deutsche Glücksspielautomatenbranche hat sich ihren heiklen Ruf durchaus über viele Jahre selbst erarbeitet. Aber langsam setzt sich auch dort die Erkenntnis durch, dass es so wie bisher nicht weitergeht, dass Glücksspiel Spaß machen kann, dass es eben manche Menschen aber auch süchtig machen kann. Was dann zu tun ist, darum ging es bei diesem Präventionstag der Deutschen Automatenwirtschaft in Düsseldorf

06.03.2018 |

Unternehmen im Fadenkreuz von Online-Kriminellen

Der Schutz vor Cyberkriminalität wird immer wichtiger. Das war das Thema des Neusser Mittelstandsforums, das ich seit Jahren regelmäßig moderiere. Immer mehr Unternehmen werden Opfer von Angriffen. Und gerade kleine und mittlere Unternehmen, die meinen, sie seien doch gar nicht attraktiv für Kriminelle, erwischt es inzwischen besonders oft, weil gerade sie sich zu wenig schützen.

Zeitnah

Es gibt Wörter, die sind ansteckend. Diese Wörter gab es vor ein paar Jahren noch gar nicht. Dann hat sie irgendwer erfunden. Und immer schneller breiten sie sich aus. In Gesprächen. Und heutzutage besonders gern in Mails. Ein solches Wort ist „zeitnah“. Es ist ein böses Wort. Warum? Ich sag es Ihnen.

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10.05.2018 |

Caritas-Bühne auf dem Katholikentag

Fünf Tage stand Münster im Zeichen des Katholikentags. Drei Tage davon habe ich gemeinsam mit meiner WDR-2-Kollegin Gisela Steinhauer die Caritas-Bühne moderiert. Mitten in der Stadt. An der Stubengasse. Unter dem Motto: "Caritas - Menschen bewegen".

24.04.2018 |

Deutscher Nahverkehrstag

Der Deutsche Nahverkehrstag heißt zwar Nahverkehrstag, tatsächlich dauert er aber drei Tage lang. In der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz kamen 800 Experten zu ihrem führenden Branchentreffen zusammen. Und ich habe das Plenum und viele Fachforen moderiert. Gemeinsam mit Alexandra Schulz von der Deutschen Bahn.

„Die Fäden in der Hand“

Seminar: „Sitzungen erfolgreich leiten“

„Das kann ich Ihnen erklären!“ – Grundlagenseminar Interviewtraining

Fragen. Nichts als Fragen. Und Sie sollen Antwort geben. Und zwar möglichst knapp. Möglichst präzise. Möglichst ehrlich. Möglichst schnell.

Gaaaanz ruhig

Gerade habe ich einen parlamentarischen Abend in Berlin moderiert. Ich rede gerne mit Politikern. Die sind wenigstens nicht auf den Mund gefallen. Die diskutieren munter miteinander. Da wird es gerne mal kontrovers. Das hat häufig nicht nur Informations-wert, das hat oft auch Unterhaltungswert. Natürlich arbeiten die mit allen Tricks. Heikel wird das nur dann, wenn sie mit Tricks gegen den Moderator arbeiten wollen.

App in die Moderation

Bei der Moderation von Veranstaltungen gibt es immer eine besonders kritische Stelle. Das ist der Moment, in dem die Menschen im Saal die Möglichkeit bekommen sollen, sich mit Fragen an einer Diskussion zu beteiligen. Häufig wollen die nicht. Und wenn einer will, dann ist es gerne der Falsche, jemand, der sich zum Co-Referenten berufen fühlt oder aber komplett am Thema vorbeiredet. Das muss so nicht sein. Denn mithilfe von Apps kann das Publikum heutzutage viel besser eingebunden werden.

Eigenlob stinkt

Ja natürlich müssen wir in der komplizierten Arbeitswelt von heute immer auch ein wenig Werbung für uns selbst machen. Das gehört dazu. Das ist aber nicht ganz einfach. Denn viele Menschen meinen, erstens sei Eigenlob die beste Werbung und zweitens könne man sich selber gar nicht genug anpreisen. Das wird dann schnell peinlich. Schließlich haben wir doch eigentlich schon in unserer Kindheit gelernt, dass Eigenlob stinkt.

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