Mein Notizbuch
Tagtäglich stehen Menschen, Unternehmen, Organisationen in der Öffentlichkeit. Und dabei sehen sie gut aus. Und dabei sehen sie schlecht aus.
Dafür gibt es Gründe. Gründe, die man analysieren kann. Und Gründe, aus denen man lernen kann. In meinem Notizbuch finden Sie regelmäßig Beobachtungen und Anmerkungen dazu.
29.05.2013
Wahlkrampf
Öffentlichkeitsarbeit heißt Öffentlichkeitsarbeit, weil sie denjenigen, der die Öffentlichkeit erreichen will, eben dabei hilft. Insofern sind Politiker geborene Öffentlichkeitsarbeiter. Dagegen ist auch gar nichts einzuwenden. Es sei denn natürlich, die Sache wird so schrecklich übertrieben, wie es Peer Steinbrück gerade mit der scheibchenweisen Vorstellung seines sogenannten Kompetenzteams tut. Das ist Krampf. Wahlkrampf.
07.05.2013
Fensterln
Das mit der Öffentlichkeit ist ja immer wieder ein Problem. Wir sind irgendwie drin. Die Öffentlichkeit ist irgendwie draußen. Wie kommen wir zueinander? Manchmal hilft eine ganze simple Idee. Fensterln.
02.04.2013
Zeichen setzen!
Der neue Papst Franziskus hat inzwischen gezeigt, dass er durchaus auch sprechen kann. Aber kann irgendwer irgendeinen Satz zitieren, den der Mann gesagt hat? Eher nicht. Bis jetzt ist Franziskus ein Musterbeispiel dafür, wie man in der Öffentlichkeit sprechen kann, ohne zu reden. Durch Zeichen sprechen kann.
20.02.2013
Lob der Langeweile
Man muss der Frau nur ins Gesicht sehen und schon möchte man gähnen. Angela Merkel. Nicht nur mit ihrem Blick, erst recht natürlich mit ihrer Politik hat sie ein ganzes Land zum Wegnicken gebracht. Das jedenfalls wird ihr häufig vorgeworfen. Was natürlich Quatsch ist. Denn von Angela Merkel kann jeder lernen, der in der Öffentlichkeit agiert.
11.01.2013
Klartext
Das wollen wir doch von unseren Politikern: Sie sollen uns endlich die Wahrheit sagen. Sie sollen nicht dauernd um den heißen Brei herumreden. Sie sollen verdammt nochmal endlich Klartext reden. So erklären wir vom Wahlvolk das in jeder Umfrage. Peer Steinbrück muss gerade lernen, dass wir das nicht wirklich so meinen.
13.12.2012
Papst Twitter I.
Ein Unternehmen muss kommunizieren. Und es muss dabei die ganze Palette der modernen Kommunikationsmöglichkeiten nutzen. Die Katholische Kirche ist (unter anderem) ein Weltkonzern. Klar, dass da auch der Chef Öffentlichkeitsarbeit machen muss. Aber muss er wirklich auch twittern?
01.11.2012
So ja nun nicht
Das versteht sich von selbst, dass Journalisten Sie und Sie und Sie auch nicht immer glücklich machen. Dazu sind die auch gar nicht da. Nicht einmal bei der CSU. Da könnten Sie sich natürlich jetzt beschweren oder drohen oder maulen. Sollten Sie aber nicht. Denn: Von der CSU lernen heißt, nee, nicht siegen lernen, aber vielleicht ja, Dummheiten verhindern lernen.
09.10.2012
Eiertanz
Es gibt viele Tänze, die sehen richtig prima aus. Vorausgesetzt natürlich, man kann tanzen. Und dann gibt es einen Tanz, den kann keiner vernünftig tanzen. Den Eiertanz. Bei dem sieht jeder schrecklich aus. Das kann man gerade prima bei Peer Steinbrück beobachten.
04.09.2012
Niemand ist perfekt
Davon träumt man natürlich in der Öffentlichkeit: In einer schwierigen Situation alles richtig zu machen. Richtig zu entscheiden. Und dann die richtige Entscheidung nach richtig und verständlich und von allen akzeptiert nach draußen zu kommunizieren. Aber es gibt eben Fälle, in denen das ganz offensichtlich nicht geht. Der des 1.FC Köln und seines Spielers Kevin Pezzoni ist so ein Fall.
07.08.2012
Am Fenster
Wer sich in der Öffentlichkeit bewegt, der tut das in der Regel mit der gebotenen Vorsicht. Man weiß ja nie, was einem da so passieren kann. Wie wer auf was reagiert. Nein, da lehnt man sich besser nicht aus dem Fenster. Und wundert sich dann anschließend, dass man so gar nicht wahrgenommen wird.
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